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Organisation

Ziel des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft ist es, mit den richtigen Maßnahmen einen produktiven Arbeitsmarkt in Österreich mit einem guten Miteinander im Arbeitsleben zu sichern. Gleichzeitig wird die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes vorangetrieben, um die besten Voraussetzungen für Unternehmertum in Österreich zu schaffen.

Die Aufgaben des Ministeriums werden von den einzelnen Sektionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten wahrgenommen.

Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt suchen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen geeignete Arbeitskräfte, während Arbeitskräfte offene Stellen suchen. Das Besondere am Arbeitsmarkt ist jedoch, dass nicht der Preis – also Löhne und Gehälter – das Angebot regelt, denn das verhindern die Lohnuntergrenzen in den Kollektivverträgen.

Für das gute Funktionieren des Arbeitsmarktes ist daher das Eingreifen der Politik entscheidend. In Österreich hat sich über Jahrzehnte ein System des Miteinanders von Politik und Sozialpartnerschaft entwickelt, das in Europa vorbildhaft ist. Tragfähige Kompromisse münden in produktiven Arbeitsmarkt- und Sozialgesetzen und sichern das funktionierende Miteinander im Arbeitsleben.

In Österreich ist die Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik dem Arbeitsmarktservice übertragen. Der Bundesminister für Arbeit und Wirtschaft übermittelt diesem arbeitsmarktpolitische Zielvorgaben. Die aktuell geltenden Zielvorgaben von 2019 umfassen unter anderem Förderungen zur Chancengleichheit von Frauen, Jugendlichen, Älteren, Migranten und Migrantinnen sowie von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht regelt alle Rechtsfragen im Zusammenhang mit Arbeitsverhältnissen. Deren Grundlage ist der Arbeitsvertrag, der im Rahmen der arbeitsrechtlichen Bestimmungen (Gesetze, Verordnungen, Kollektivverträge und Betriebsvereinbarungen) abgeschlossen werden muss. Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz werden im Arbeitnehmerschutzrecht gewährleistet. Die Arbeitsinspektorate kontrollieren seine Einhaltung; sie sind nachgeordnete Dienststellen des BMAW.

Wirtschaftsstandort, Innovation und Internationalisierung

Das Ziel des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft ist es, den Wirtschafsstandort Österreich weiter zu verbessern, Wachstum zu forcieren und einen stabilen Aufschwung sicherzustellen. Um die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes zu erhöhen, werden Maßnahmen gesetzt die unter anderem zur Verbesserung eines unternehmensfreundlichen Umfeldes beitragen.

Damit die österreichischen Exporteure und Investoren auch unter schwierigen internationalen Wettbewerbsbedingungen erfolgreich sein können werden sie mit der Internationalisierungsoffensive unterstützt.

Die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen und damit deren Beschäftigungspotential ist in Österreich ebenso wie in ganz Europa ein zentrales Thema. Diese hängt in hohem Maße von der Qualität der Aktivitäten im Bereich Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation ab. Für das BMAW ist es daher wichtig, Investitionen in Forschung, Entwicklung und Innovation weiter voranzutreiben und die entsprechenden Rahmenbedingungen zur Stärkung der österreichischen Unternehmen (und hier vor allem die Kleinen und Mittleren Unternehmen) zu schaffen. Dabei steht ein abgestimmtes Portfolio an Programmen, Initiativen und Netzwerken zur Verfügung.

EU und internationale Marktstrategien

Österreich profitiert als eines der führenden Exportländer der Welt von den Vorteilen eines offenen und regelbasierten Welthandelssystems. Wesentlicher Motor für diese gute Entwicklung ist die aktive Teilnahme am EU Binnenmarkt und dem Prozess der europäischen Integration. Im Bereich der gemeinsamen Handelspolitik der EU kann Österreich handelspolitische Ziele auf globaler Ebene aktiv mitgestalten. Das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft entwickelt daher internationale Marktstrategien, die sich auf außenwirtschaftlich relevante Daten und Analysen stützen. Ebenfalls im Ministerium angesiedelt sind die Bereiche der Außenwirtschaftskontrolle, EU-Beihilfenrecht, Wettbewerbspolitik und Wettbewerbsrecht, Außenwirtschaftsrecht und Legistik sowie die Vertretung bei der OECD, der WTO und Nachhaltigkeitsthemen.

Nationale Marktstrategien

Schlüsselfaktoren für den Erfolg der Unternehmen sind insbesondere Innovationsfähigkeit, die Qualifikation der Fachkräfte sowie faire Rahmenbedingungen für den Wettbewerb. Der Fokus der Sektion liegt auf dem Gewerberecht, beruflicher Aus- und Weiterbildung und Fachkräften sowie Aufgaben des Norm-, Eich- und Vermessungswesens.

Kulturelles Erbe

Das BMAW ist gemeinsam mit der Burghauptmannschaft Österreich und der Bundesmobilienverwaltung für die Erhaltung und Nutzung zahlreicher bedeutender, historischer und touristisch wertvoller Gebäude und Kulturgüter zuständig. Wir bewahren, beleben und entwickeln Österreichs einzigartige Kulturgüter, Immobilien und Mobilien, Plätze und Parkanlagen von staatspolitischem, kulturellem und touristischem Wert, mit den Hilfsmitteln des digitalen Zeitalters. Darunter fallen unter anderem das Schloss Schönbrunn, der Tiergarten Schönbrunn, die Marchfeldschlösser und das Hofmobiliendepot. Wir arbeiten im direkten Blickfeld der Öffentlichkeit und tragen damit zur Identität und Präsentation Österreichs bei. Aufgrund unserer Expertise sind wir insbesondere in den Bereichen der Bautechnik und Möbelkonservierung ein kompetenter Ansprechpartner und bieten kundenorientierte Serviceleistungen.

Tourismus

Tourismus und Freizeitwirtschaft haben in Österreich einen besonders hohen Stellenwert – für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt, die Städte und den gesamten ländlichen Raum. Keine andere Branche ist in allen Regionen des Landes so verwurzelt und sorgt bis in die entlegensten Täler für Wertschöpfung und Lebensqualität.

Bis 2019 war der Tourismus in Österreich eine Erfolgsgeschichte. Dann wurde Österreichs Tourismus von der COVID-19-Pandemie besonders hart getroffen. Die internationale Pandemiesituation und die nationalen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung führten zu Betriebsschließungen in Österreich und damit zu einem Rückgang der Ankünfte, der Nächtigungen und des Umsatzes. Durch zahlreiche maßgeschneiderte Wirtschaftshilfen hat die Bundesregierung aber von Beginn an alle Hebel in Bewegung gesetzt und die besonders betroffenen Branchen unterstützt. Die Sektion Tourismus hat viele dieser Maßnahmen mitentwickelt und umgesetzt.

Neben der Bewältigung der COVID-19-Pandemie ist die Tourismussektion mit zahlreichen weiteren Themen beschäftigt. So verfügt das BMAW mit der Österreich Werbung und Tourismusförderungen über zwei wichtige tourismuspolitische Steuerungsinstrumente. Die Sektion vertritt Österreich in Tourismusangelegenheiten gegenüber dem Ausland und ist mit der Tourismus-Servicestelle zentrale Anlaufstelle für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft.

Der "Plan T – Masterplan für Tourismus", der im Frühjahr 2019 präsentiert wurde, ist die Grundlage für die österreichische Tourismuspolitik und bestimmt die Arbeit der vier Tourismusabteilungen auch in den nächsten Jahren. Unser Ziel ist es, Österreich zu einer der nachhaltigsten Tourismusdestinationen der Welt zu machen.

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