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Arbeitsminister in Athen: Es gibt ähnliche Herausforderungen in Österreich und Griechenland

 

Seine vierte Auslandsreise im Rahmen des Reformdialogs zur Arbeitslosenversicherung Neu führte Bundesminister Martin Kocher diese Woche zu Arbeitsgesprächen nach Athen. Dort traf er den griechischen Arbeits- und Sozialminister Kostis Hatzidakis sowie dessen Stellvertreter Panos Tsakloglou, um Ähnlichkeiten und Unterschiede der Arbeitslosenversicherungssysteme zu diskutieren. „Griechenland muss große Herausforderungen am Arbeitsmarkt meistern. Österreichs Arbeitsmarkt steht zwar insgesamt deutlich besser da, manche Fragestellungen sind aber nicht unähnlich zur österreichischen Situation“, so Kocher. Wie in Österreich ist auch in Griechenland eine Reform der Arbeitslosenversicherung geplant, bei der das Versicherungssystem gestärkt werden soll. Die Reform hat ähnliche Ziele wie in Österreich: Mehr Menschen in Beschäftigung bringen, die soziale Absicherung verbessern, die Erwerbsbeteiligung generell verbessern und die Effektivität und Effizienz des Gesamtsystems stärken.

Sowohl Griechenland als auch Österreich sind bedeutende Tourismusdestinationen. In beiden Ländern gibt es eine große Zahl von Arbeitssuchenden, die nach der jeweiligen Saison kurzfristig arbeitslos sind und so regelmäßig, aber nicht dauerhaft Leistungen beziehen. Griechenland hat daher eigene Regelungen in der Arbeitslosenversicherung für den Tourismus und für Saisonarbeitslose. „Gerade die Saisonalität des Arbeitsmarkts stellt einen wichtigen Aspekt für die Arbeitslosenversicherung dar, den es bei allfälligen Reformen zu berücksichtigen gilt“, betont Kocher.

Auf dem Reise-Programm stand auch ein Treffen mit dem Vorstand des griechischen AMS. Der Fokus der Gespräche lag auf der Situation der Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter und den Herausforderungen die sich dadurch in der Vermittlung ergeben. Weiters sprach Kocher mit dem höchsten Wirtschaftsberater des griechischen Premierministers über die strukturellen Entwicklungen die sich post-Covid für die europäischen Arbeitsmärkte ergeben.