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Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung / SDGs

Österreich hat sich zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihrer 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) bekannt.

Eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung ist der Grundstein für Wachstum und Wohlstand für alle und damit die wirksamste Armutsbekämpfung.

Bei einem hochrangigen Gipfeltreffen der Vereinten Nationen (United Nations, UN) vom 25. bis 27. September 2015 wurde die "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" unter dem Titel "Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" beschlossen. Alle 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verpflichten sich, auf die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene bis zum Jahr 2030 hinzuarbeiten.

Die Agenda 2030 ist der vorläufige Höhepunkt einer schon längere Zeit währenden internationalen Debatte über nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung. Durch ihre universelle Gültigkeit und aufgrund des ganzheitlichen Entwicklungsansatzes, der die drei Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Ökologie gleichrangig berücksichtigt, und dabei auch die Wahrung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Good Governance, Frieden und Sicherheit einfordert, stellt die Agenda 2030 ein Novum dar.

Die SDGs dienen Unternehmen als Orientierungsrahmen und helfen auch Marktchancen und Projekte im internationalen Umfeld zu erkennen. Die Berücksichtigung der SDGs trägt auch dazu bei, unter sich verändernden Bedingungen erfolgreich und dennoch ökologisch und sozial verträglich zu wirtschaften. Sie können Innovationen fördern und eröffnen Unternehmen großes ökonomisches Potenzial.

Der Ministerratsbeschluss vom Jänner 2016 verpflichtet die Bundesministerien zur kohärenten Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen in den bestehenden Strategien, Programmen und Maßnahmen.

In der zugleich geschaffenen interministeriellen Arbeitsgruppe "Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (IMAG Agenda 2030)", in der alle Bundesministerien durch offizielle SDGs-Verantwortliche vertreten sind, wurde eine Bestandsaufnahme auf Bundesebene gestartet. Alle Bundesministerien haben überprüft, zu welchen der 17 SDGs nationale und/oder internationale bestehender Strategien, Programme und Maßnahmen vorliegen. Die Darstellung der Beiträge der Bundesministerien zur Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung durch Österreich ist die "Darstellung 2016 (PDF, 2 MB)". Nähere Informationen finden Sie unter www.sdg.gv.at.

Aktuelle Arbeiten zur Umsetzung der Agenda 2030 / BMAW

Im BMAW findet die Agenda 2030 / SDGs bei allen relevanten Programmen, Strategien und Maßnahmen Berücksichtigung. Auch setzt die Außenwirtschaftsstrategie vom Dezember 2018 das Ziel, die SDGs und den globalen Trend zur Nachhaltigkeit verstärkt als Marktchance zu kommunizieren und das Innovationspotenzial nachhaltiger Entwicklung bestmöglich zu nutzen.

Weiters rückt die österreichische Außenwirtschaftspolitik bei der Umsetzung der Agenda 2030 die österreichischen Unternehmen in den Fokus und will die Umsetzung der Agenda 2030 auf Basis der Stärken der österreichischen Wirtschaft global vorantreiben. Vor diesem Hintergrund etablierte das BMAW die Plattform SDG Business Forum - Österreichs Wirtschaft und die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Nähere Informationen finden Sie unter SDG Business Forum – Österreichs Wirtschaft und die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Die Arbeiten zur Umsetzung der Agenda 2030 in Österreich basieren auf den Vorgaben des aktuellen Regierungsprogramms (Aus Verantwortung für Österreich. Regierungsprogramm 2020 bis 2024) und des Kapitels "Ausblick" im Freiwilligen Nationalen Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (FNU) (PDF, 83 KB)

Auf dieser Basis wurde der Beschluss zur Einrichtung einer sogenannten "Steuerungsgruppe" gefasst, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Bundesministerien für Arbeit und Wirtschaft; Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie sowie für Soziales unter KO-Vorsitz des Bundeskanzleramtes und dem Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten.  

Das Dokument "Weitere Arbeiten zur Umsetzung der Agenda 2030" stellt das grundlegende Mandat für die Steuerungsgruppe dar und bildet den Rahmen für deren Arbeitsprogramm, das jährlich entsprechend den aktuellen Entwicklungen und Erfordernissen erstellt wird.

Als zentralen Bestandteil des Arbeitsprogramms wird das am 28. September 2021 stattgefundene erste SDG-Dialogforum genannt. Nähere Informationen finden Sie unter SDG-Dialogforum.

Hochrangiges Politisches Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF) 2022 vom 5.-18. Juli 2022

Das diesjährige HLPF der Vereinten Nationen (VN) fand vom 5. bis 7. Juli 2022 und 11. bis 15. Juli 2022 bzw. am 18. Juli 2022 unter dem Titel “Building back better from the coronavirus disease (COVID-19) while advancing the full implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development” statt. Das dreitägige ministerielle Segment fand vom 13. bis 15. Juli 2022 im Rahmen des hochrangigen Segments des Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) statt.

Das HLPF widmete sich in der Regel dem "Schwerpunkt SDGs" hinsichtlich eingehender Überprüfung, so auch 2022: SDG 4 "Hochwertige Bildung", SDG 5 "Geschlechtergleichheit", SDG 14 "Leben unter Wasser", SDG 15 "Leben an Land" und SDG 17 "Partnerschaften zur Erreichung der Ziele".

UN-Generalsekretär stellt Pfad für nachhaltige Entwicklung vor

Vom UN-Generalsekretär wurde ein Bericht herausgegeben, der eine Bilanz der jüngsten technologischen und politischen Trends und ihrer Auswirkungen auf die Erreichung der SDGs zieht. Darin wird ein Pfad für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Pathway, SDP) skizziert, der es ermöglichen würde, die SDGs und globalen Klimaziele mit Hilfe neuer Technologien und Strategien zu verwirklichen, die auf Synergien und Kompromissen zwischen den SDGs aufbauen.

Der Bericht wurde am 4. Mai 2022 in einer ungekürzten Vorabausgabe zur Vorbereitung des Hochrangigen Segments (HLS) des UN-Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) veröffentlicht. Die diesjährige 10. Tagung des High-level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) findet von 5. bis 15. Juli 2022 in New York statt.

Der Bericht mit dem Titel "Langfristige zukünftige Trends und Szenarien: Auswirkungen auf die Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung" baut auf der Aufforderung des Generalsekretärs auf, "die Auswirkungen politischer Entscheidungen im Laufe der Zeit vorherzusagen und zu modellieren" und ergänzt den Bericht des Generalsekretärs zum besseren Aufbau von COVID-19 bei gleichzeitiger Förderung der SDGs.

Freiwilliger Nationaler Bericht Österreichs zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele mit Themenschwerpunkt Digitalisierung

Österreich präsentierte seinen ersten Freiwilligen Nationalen Bericht zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele / SDGs (FNU) im Rahmen des Hochrangigen Politischen Forums für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen am 15. Juli 2020. Der Bericht ist eine gesamtstaatliche Bestandsaufnahme von Maßnahmen, Erfolgsgeschichten und Initiativen zur Umsetzung der Agenda 2030, aber auch eine Darstellung weiterhin bestehender Herausforderungen und zeigt den künftigen Weg für Umsetzungsmaßnahmen anhand eines Ausblickskapitels auf. Die Schwerpunktthemen des Berichts sind "Digitalisierung"; "Frauen, Jugend und Leaving no one behind" und "Klimaschutz und Klimawandelanpassung". Nähere Informationen finden Sie unter Berichterstattung Agenda 2020 oder www.sdg.gv.at

Erstellt wurde der FNU-Bericht unter Einbindung von Vertreterinnen und Vertretern der Bundesministerien, der Bundesländer, des Städte- und Gemeindebundes, der Sozialpartner, der Zivilgesellschaft, Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Links

Kontakt

OECD, Nachhaltigkeit: nachhaltigkeit@bmaw.gv.at