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Aktuelle Veranstaltungen

Der öNKP bietet Informationsveranstaltungen, Diskussionsforen und Expertengespräche zu aktuellen Themen der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und unternehmerischer Verantwortung, bringt sich aber auch aktiv in Stakeholder-Veranstaltungen zum Thema verantwortungsvolle Unternehmensführung ein. Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Veranstaltungen des öNKP.

Im Jahr 2022 rückt der öNKP das Thema "Menschenrechte" in den Fokus und wird dazu Gespräche mit Stakeholdern führen sowie Webinare und ein Multistakeholderforum veranstalten.

Mit gesetzlichen Sorgfaltspflichten umgehen – Webinar am 13. September 2022

Im Jahr 2022 befasst sich der österreichische Nationale Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (öNKP) schwerpunktmäßig mit dem Thema Menschenrechte und veranstaltet eine Webinarserie zu "Menschenrechtlicher Sorgfaltsprüfung". 

Am 13. September 2022 informieren der österreichische Nationale Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze in Kooperation mit der deutschen Nationalen Kontaktstelle für die OECD-Leitsätze in einem Webinar über die Anforderungen an unmittelbar als auch mittelbar vom deutschen Sorgfaltspflichtengesetz betroffene Unternehmen. Die Teilnehmenden erfahren von zwei Unternehmen, wie sie sich auf die gesetzlichen Anforderungen vorbereiten und welche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Wann: 13.September 2022, 9:30 bis ca. 11:00 Uhr

Nähere Informationen zum Webinar.

RBC Multistakeholder Forum 2022 - Menschenrechte im Fokus

2022 wird sich das Multistakeholder Forum am 29. November vormittags dem Thema menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten von Unternehmen in ihrem Auslandsgeschäft entlang den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und aktuellen Entwicklungen zum Thema widmen.

Nähere Informationen und der Link zur Anmeldung werden zeitnahe zur Veranstaltung hier veröffentlicht werden.

Wirksame Beschwerdemechanismen aufsetzen – Webinar am 24. Mai 2022

Die OECD-Leitsätze, das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und der EU-Richtlinienvorschlag für "Corporate Sustainability Due Diligence" sehen die Einrichtung von Beschwerdemechanismen als integralen Teil menschenrechtlicher Sorgfalt. Beschwerdekanäle ermöglichen (potenziell) betroffenen Personen oder ihren legitimen Vertretungen, auf menschenrechtliche Risiken sowie auf Verletzungen menschenrechtsbezogener Pflichten hinzuweisen, die das Unternehmen verursacht oder zu denen es beigetragen hat. Neben unternehmenseigenen Kanälen können Unternehmen auch Meldestellen und Kommunikationskanäle internationaler Organisationen, Sektorinitiativen oder Multistakeholderplattformen nutzen.  

Möchten Sie mehr über die Gestaltung wirksamer Beschwerdemechanismen im Rahmen Ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltsprüfung erfahren? Der österreichische Nationale Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze hielt einen praxisorientierten Online-Workshop ab. Anhand vielfältiger Praxisbeispiele erfuhren die Teilnehmenden, wie wirksame Beschwerdekanäle eingerichtet werden können und warum sich diese für das Unternehmen lohnen. 

Executive Summary zum Webinar (PDF, 63 KB)

Wirksame_Beschwerdemechanismen_aufsetzen

Menschenrechtlichen Risiken begegnen - Webinar am 28. April 2022

Als Folge des ersten Seminares im März 2022 fand am 28. April 2022 das Webinar zum Thema "Menschenrechtlichen Risiken begegnen" statt. Im Rahmen dieses Webinars wurde darauf eingegangen, wie Unternehmen negative Auswirkungen vermeiden oder vermindern können. Dabei konnte aber auch ein Blick vor Ort vorgenommen werden und auf die Einbindung von Betroffenen bei der Ausgestaltung von Maßnahmen eingegangen werden. Dank Unterstützung durch die Dreikönigsaktion (DKA) konnte die Organisation Bench Marks für das Webinar gewonnen werden, die einen Einblick in ihre Arbeit in Südafrika geben konnte. 

Fragestellungen im Rahmen des Webinars:

  • Wie können Unternehmen Maßnahmen zur Begrenzung nachteiliger Auswirkungen auf Menschenrechte effizient und zielführend aufsetzen?
  • Wie können Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit anpassen, um negative Auswirkungen auf Menschenrechte zu vermeiden und zu vermindern
  • Welche Rolle können (potenziell) betroffene Personengruppen bei der Bestimmung geeigneter Maßnahmen haben? 
  • Wie können Unternehmen mit systemischen Risiken umgehen? 
  • Was gilt es bei der Wirksamkeitskontrolle der Maßnahmen zu beachten? Wie kann ein kontinuierliches Monitoring der Maßnahmen gestaltet werden

Executive Summary zum Webinar (PDF, 101 KB)

Menschenrechtlichen_Risiken_begegnen

Menschenrechtliche Risiken ermitteln - Webinar am 3. März 2022

In diesem Webinar des österreichischen Nationalen Kontaktpunktes für die OECD-Leitsätze bekamen die Teilnehmenden Einblick in die unternehmerische Praxis und erfuhren, wie Unternehmen menschenrechtliche Risiken und Auswirkungen ermitteln können, auf welche bereits bestehenden Tools zurückgegriffen werden kann sowie welchen Nutzen und welche Grenzen die unterschiedlichen Methoden haben.   

Nähere Informationen zum Webinar: https://app.livestorm.co/oenkp/menschenrechtliche-risiken-ermitteln?type=detailedNäheres zur Veranstaltung

Executive Summary zum Webinar (PDF, 102 KB)

Menschenrechtliche Risiken ermitteln

Im Jahr 2021

Im Jahr 2020

Im Jahr 2019

Im Jahr 2018

Multistakeholder-Forum Unternehmerische Verantwortung 2021: Sorgfaltspflicht in komplexen Wertschöpfungsketten am 19. Oktober 2021

Ein Schlüsselbegriff der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen ist die Sorgfaltspflicht und damit in der Praxis verbundene Sorgfaltsprüfung ("Due Diligence"), die dazu dient, negative Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf Umwelt, Arbeitskräfte, Verbraucher, Menschenrechte, Umwelt oder Arbeitsstandards etc. zu ermitteln, zu vermeiden und zu adressieren. Mittels Risikoanalyse werden jene Geschäftsfelder mit den schwerwiegendsten Risiken innerhalb der Geschäftstätigkeit und entlang der Lieferkette identifiziert.

Angesichts zunehmend komplexer und global integrierter Lieferketten ist der Aufbau eines Sorgfaltsprüfungsprozesses sowie eine umfassende Risikoanalyse mit vielfältigen Herausforderungen für Unternehmen verbunden. Jene, die beispielsweise Bestandsteile ihrer Produkte aus Schwellen- und Entwicklungsländern beziehen, müssen bei der Auswahl ihrer Lieferanten nicht nur auf Zuverlässigkeit, Qualität und notwendige Kapazitäten in Hinblick auf Mengen und Logistik achten, sondern feststellen, ob diese die Anforderungen im Hinblick auf verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln erfüllen. Das Thema gewinnt für österreichische Unternehmen durch aktuelle Gesetzesvorhaben in EU-Mitgliedsstaaten wie Frankreich, den Niederlanden oder Deutschland sowie auf gesamteuropäischer Ebene an Bedeutung. Dies bedeutet u.a., dass auch für österreichische Unternehmen steigende Anforderungen internationaler Kunden im Bereich der Sorgfaltspflicht entstehen.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten warf der öNKP einen Blick auf die Herausforderungen bei der Umsetzung von Sorgfaltspflichten und beleuchtete anhand von Good Practice wie Elemente der Sorgfaltsprüfung erfolgreich in bestehende Prozesse integriert werden und somit dabei helfen können, Risiken im internationalen Geschäft frühzeitig zu identifizieren und deren Folgen zu adressieren.

Näheres zur Veranstaltung: Veranstaltungsrückblick (PDF, 109 KB)

Due Diligence in der Praxis – "Sorgfaltspflichten umsetzen, Lieferketten stärken"  – Praxisworkshop am 23. Juni 2021

Im Mittelpunkt des Webinars am 23. Juni, das vom österreichischen Nationalen Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze in Kooperation mit der Außenwirtschaft Austria organisiert wurde, stand die Frage, wie Unternehmen robuste Sorgfaltsprozesse aufbauen können, um negative menschenrechtliche Auswirkungen in ihrem Geschäftsbereich und in ihrer Lieferkette zu vermeiden. Anhand anschaulicher Beispiele präsentierte Gwendolyn Remmert vom deutschen Beratungsunternehmen Sustainable Links, wie Unternehmen menschenrechtliche Sorgfalt im Unternehmen verankern können, und Claudia Korntner, Head of Corporate Social Responsibility beim Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine, gab Einblicke in die Praxis eines der größten heimischen Unternehmen. Mario Micelli, Leiter des österreichischen Nationalen Kontaktpunkts für die OECD-Leitsätze, und Michael Zimmermann vom Netzwerk Projekte International der Wirtschaftskammer Österreich begrüßten die Teilnehmenden.

Näheres zur Veranstaltung: Executive Summary zum Webinar (PDF, 75 KB)

Nachhaltige Lieferketten im Fokus: Webinar am 20. April 2021 "Due Diligence im Bekleidungs- und Schuhsektor"

Die hochgradig globalisierte Textil-, Bekleidungs- und Schuhwarenindustrie ist in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern ein wichtiger Motor für Wirtschaft und Beschäftigung. Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und der branchenspezifische OECD-Leitfaden für Sorgfaltspflichten für verantwortungsvolle Lieferketten im Textil- und Schuhsektor reflektiert die Erwartungen der Regierungen der teilnehmenden Staaten, so auch Österreichs, an Unternehmen hinsichtlich verantwortungsvollem Wirtschaften.

In diesem Leitfaden werden eine Reihe von Risiken identifiziert, die für die Textil- und Schuhbranche von besonderer Relevanz sind. Diese umfassen nicht nur die Zahlung existenzsichernder Löhne, die Verhinderung von Kinder- und Zwangsarbeit, Vereinigungsfreiheit, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, Chemikalien und anderen Ressourcen, die in der Faser-, Textil- und Lederproduktion genutzt werden. Unternehmen sind dazu angehalten, die Risiken in ihren Lieferketten für Menschenrechte und die Umwelt zu analysieren und Maßnahmen durchzuführen, um negative Auswirkungen zu mildern und zu vermeiden. Hier sind große wie kleine Unternehmen entsprechend ihren Möglichkeiten gleichermaßen gefordert.

Im Webinar am 20. April diskutierten der österreichische Nationale Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze gemeinsam mit Branchenexperten die spezifischen Risiken in Lieferketten des Textil- und Schuhwarensektors. Anhand von Good Practice Herausforderungen und Erfahrungen wurde der Umgang mit diesen Risiken beleuchtet.

Die  Keynote gab die OECD-Sektorexpertin Dorothy Lovell, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Einblick in die Erfahrungen und Empfehlungen der OECD gab. Weiteren Input gaben Mag. Eva Maria Strasser, Fachverbandsgeschäftsführerin Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie, Julia Thimm, Head of Human Rights, Tchibo GmbH und Andreas Edele, Senior Adviser, Bündnis für nachhaltige Textilien.

Näheres zu der Veranstaltung:

Nachhaltige Lieferketten im Fokus Due Diligence im Textil- und Bekleidungssektor

Nachhaltige Lieferketten im Fokus - Aktuelle Entwicklungen bei der unternehmerischen Sorgfaltspflicht, 23. Februar 2021

Das Webinar des österreichischen Nationalen Kontaktpunktes für die OECD-Leitsätze verschaffte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Überblick zu den rechtlichen Aspekten menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten und skizzierte Ansätze zum effektiven Management unternehmerischer Sorgfaltspflichten. Aktuelle Entwicklungen wie die Diskussion und Einigung zum deutschen Lieferkettengesetz zeigen, dass unternehmerische Sorgfaltspflichten im Bereich Menschenrechte und Umwelt zunehmend in den Fokus von Politik, Unternehmen und Gesellschaft rücken.

Sollten sie Interesse am ausführlichen Bericht haben, ersuchen wir um Mitteilung an NCP-Austria@bmdw.gv.at.

Die Veranstaltung "Aktuelle Entwicklungen bei der unternehmerischen Sorgfaltspflicht" können Sie hier nachsehen

OECD-Nachhaltige Lieferketten im Fokus, Aktuelle Entwicklungen bei der unternehmerischen Sorgfaltspflicht

Multi-Stakeholder Forum "Der digitale Wandel und unternehmerische Verantwortung: Die Rolle der OECD-Leitsätze", 22. Oktober 2020

Am 22. Oktober 2020 lud der Österreichische Nationale Kontaktpunkt (öNKP) der OECD-Leitsätze zum ersten Multi-Stakeholder Forum, das ganz im Zeichen des digitalen Wandels und unternehmerischer Verantwortung stand. Nach einleitenden Worten über die Bedeutung der OECD-Leitsätze von Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck und BMDW-Sektionschefin Mag. Cynthia Zimmermann gab Prof. Christine Kaufmann, Vorsitzende der OECD Working Party on Responsible Business Conduct, einen Einblick in die aktuellen Aktivitäten der OECD in Bezug auf den digitalen Wandel.

Kaufmann beschrieb die OECD-Leitsätze als wichtige Standards im Zusammenspiel mit den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte sowie der Deklaration der Internationalen Arbeitsorganisation, die allesamt unterschiedliche Perspektiven aufs Thema Digitalisierung bieten. Schnittstellen zur Digitalisierung finden sich Kaufmann zufolge in allen Teilbereichen der OECD-Leitsätze, die technologieneutral und damit zeitlos sind. Nach den Inputs von Prof. Kaufmann diskutierten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Stakeholder-Gruppen über Chancen und Risiken des digitalen Wandels für die unternehmerische Verantwortung:

  • Botschafterin Elisabeth Tichy-Fisslberger (Präsidentin des UN-Menschenrechtsrats),
  • Elisabeth Tuerk (Director of the Economic Cooperation and Trade Division der United Nations Economic Commission for Europe),
  • Nastassja Cernko (Nachhaltigkeitsmanagerin der oeKB Gruppe), Sarah Bruckner (Referentin für Europarecht in der Abteilung EU & Internationales der AK Wien),
  • Johannes Kehrer (Referent in der Rechtsabteilung der WKÖ),
  • Stefan Grasgruber-Kerl (Bereichskoordinator Kampagnen bei Südwind),
  • Mario Micelli (Leiter des öNKP).

Technologieentwickler sollten Menschenrechte in allen Stufen neuer Technologien – vom Design über die Herstellung bis hin zur Verwendung – mitdenken. Ein level playing field als europäische Initiative könnte große Wirkung zeigen. Transparenz von Lieferketten stelle eine der größten Herausforderungen für unternehmerische Verantwortung dar. Digitalisierung biete hier viele Vorteile, ihr Potential zu realisieren, sei aber nicht einfach. Digitalisierung könne für Stabilität von Unternehmen auch in Krisenzeiten sorgen, aber auch zu Herausforderungen im Bereich des Datenschutzes führen. Beim innerbetrieblichen Einsatz von digitalen Tools wurde die Wichtigkeit der betrieblichen Mitsprache von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unterstrichen.

Die Förderung digitaler Kompetenzen sowie die Wichtigkeit von Austausch bzw. Diskussion unterschiedlicher Perspektiven zur gemeinsamen Bewältigung von Herausforderungen, die durch Digitalisierung entstehen können, müssen im Vordergrund. Größten Herausforderungen bestehen im Rohstoff- und Energieverbrauch der Digitalisierung. Eine Erhöhung der Transparenz sowie für Gütesiegel und verbindlichere Regelungen für den Schutz von Menschenrechten und Umwelt seien für die Zivilgesellschaft besonders wichtig.

Die Arbeit der Nationalen Kontaktpunkte können im Rahmen ihrer Aufgabe, nämlich den Bekanntheitsgrad der Leitsätze zu steigern sowie eine Plattform für Austausch und außergerichtliche Streitbeilegung zu bieten. Durch anschauliche Beispiele aus der Praxis lieferten alle Diskutantinnen und Diskutanten wertvolle Inputs aus ihrem jeweiligen Fachbereich. Digitalisierung als Chance zu sehen, den Austausch zwischen den einzelnen Stakeholdern zu fördern sowie die in den OECD-Leitsätzen enthaltenen Grundprinzipien für unternehmerische Verantwortung einzuhalten, waren dabei die wichtigsten Grundpfeiler, die alle Akteure in ihren Ansichten einten.

Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen nicht nur in der Wirtschafts- und Arbeitswelt, sondern erfasst die gesamte Gesellschaft. Technische Entwicklungen bergen Chancen und Potenziale, aber auch Herausforderungen und Risiken. In Zeiten des Umbruchs ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Veränderungen essentiell. Österreichische Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung bewusst und haben dafür Konzepte für unternehmerische Verantwortung und Corporate Social Responsibility (CSR) entwickelt. Diese Konzepte werden im Lichte des digitalen Wandels unter die Lupe genommen.

Der österreichische Nationale Kontaktpunkt (öNKP) ging im Rahmen des Projekts "Der digitale Wandel und unternehmerische Verantwortung: Die Rolle der OECD-Leitsätze" der Frage nach, welche gegenseitigen Auswirkungen die Digitalisierung und unternehmerische Verantwortung im Sinne der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen – einer der wichtigsten Standards für Unternehmen im Auslandsgeschäft – bestehen. Dazu wurden aktuelle Diskussionen und Konzepten rund um unternehmerische Verantwortung und Digitalisierung beleuchtet. Des Weiteren wurde herausgearbeitet, inwiefern die OECD-Leitsätze im digitalen Wandel als Leitplanken dienen können.

Der Austausch mit und zwischen verschiedenen Stakeholder-Gruppen bildete einen wichtigen Aspekt. Es wurde auf die speziellen Bedürfnisse, Ideen und Anforderungen der jeweiligen Stakeholder-Gruppen eingegangen und in ein Gesamtbild eingebettet. In diesem Kontext haben Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Arbeitnehmerseite und Zivilgesellschaft in drei Roundtables Herausforderungen, Chancen und bestehende Lösungsansätze aufgezeigt und diese diskutiert.

OECD Global Forum on Responsible Business Conduct 2020, 19. Mai und 17. Juni 2020

Das jährliche "OECD Global Forum on Responsible Business Conduct" (GFRBC) wird 2020 zum ersten Mal ausschließlich virtuell am 19. Mai und am 17. Juni 2020 abgehalten werden. Beim GFRBC findet ein Austausch zwischen Regierungen und Stakeholdern wie Wirtschaftsvertreter/innen, Arbeitnehmer/innenseite, Zivilgesellschaft und Wissenschaft über Themen der unternehmerischen Verantwortung statt. Am 19. Mai steht das Thema COVID-19 und unternehmerische Verantwortung im Zentrum. Man wird unter anderem der Frage nachgehen, wie Regierungen und Unternehmen RBC-Prinzipien nutzen können, um resiliente Lieferketten aufzubauen. 

Am 17. Juni 2020 fand der zweite Teil des jährlichen OECD Global Forum on Responsible Business Conduct (GFRBC) statt, welches aufgrund der COVID-19 Krise komplett online abgehalten wurde. Hauptthema war Access to Remedy/Zugang zu Abhilfe sowie das 20-jährige Jubiläum des Bestehens der Nationalen Kontaktpunkte als integrierten Dialog- und Streitbeilegungs-Mechanismus der OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen. Alle weiteren Dokumente und Informationen sind auf der OECD Homepage abrufbar.

"Roundtable Globale Verantwortung mitgestalten – Wie Betriebsräte Mitwirkungsmöglichkeiten nutzen können" am 22. Oktober 2019

Am 22. Oktober 2019 lud der österreichische Nationale Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze (öNKP) Betriebsratsmitglieder und in den Aufsichtsrat entsendete Belegschaftsvertreterinnen und -vertreter international tätiger Unternehmen zu einem Roundtable, um Möglichkeiten der Arbeitnehmerbeteiligung an globaler Unternehmensverantwortung aufzuzeigen und deren Umsetzung zu diskutieren.

Eckhard Voss, Mitglied der Geschäftsleitung von wmp consult, ging in seinem Impulsvortrag auf die Bedeutung globaler Rahmenvereinbarungen sowie den praktischen Wert einer Sorgfaltsprüfung ein. Anschließend zeigte Hermann Soggeberg, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats von Unilever Deutschland sowie des Unilever Europa Betriebsrats, wie die Arbeitnehmervertretung zentrale Nachhaltigkeitsthemen sowie die Umsetzung globaler Verantwortung auf betrieblicher Ebene aktiv mitgestalten kann. Im Anschluss fand ein gemeinsamer Austausch mit den 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Roundtables statt.

Veranstaltung Betriebsräte 22. Oktober 2019
v.r.n.l.: Hermann Soggeberg (Unilever Deutschland), Eckhard Voss (wmp consult), Irene Janisch (BMDW), Gudrun Zimmerl (ICEP), Mario Micelli (BMDW); Foto: ICEP

"Saubere Geschäftspraktiken zahlen sich aus – Instrumente und Strategien, um Korruptionsrisiken im Auslandsgeschäft erfolgreich zu begegnen" am 7. Oktober 2019

Der österreichische Nationale Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze lud gemeinsam mit der Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich und der Internationalen Anti-Korruptionsakademie IACA am 7. Oktober zu einem Workshop. Anhand von Good Practice wurde aufgezeigt, wie Unternehmen Korruptionsrisiken im Auslandsgeschäft vorbeugen können.

Pawan Kumar Sinha, Direktor des akademischen Programms der IACA, empfahl Unternehmen sich auf Märkten mit einem hohen Korruptionsrisiko durch gemeinsames Handeln gegen Korruptionspraktiken stark zu machen.

Christian Hauser, Institut für Entrepreneurship, Fachhochschule Graubünden, nannte zentrale Faktoren, die das Korruptionsrisiko für Unternehmen erhöhen: z.B. Einsatz von lokalen Handelsagenten. Wichtige Gegenmaßnahmen sind Hinweisgeber-Meldestellen und gezielte Schulung von Mitarbeitern.

Im anschließenden Deep Dive erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von vier Fallbeispielen wie man korrupten Geschäftspraktiken konkret begegnen sollte und diskutierten diese abschließend im Plenum.

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v.l.n.r.: Michael Zimmermann (Außenwirtschaft Austria WKO), Pawan Kumar Sinha (Academic Programmes Director IACA), Sebastian Wsseticzka (Senior Legal Advisor IACA/Management), Christian Hauser (Schweizerisches Institut für Entrepreneurship), Mario Micelli (öNKP BMDW) @ ICEP
Workshop Veranstaltung 7. Oktober 2019
Teilnehmende des Workshops
Foto ICEP

Smart Stakeholder Engagement – Unternehmerische Verantwortung im digitalen Zeitalter am 8. April 2019 im BMDW

Digitalisierung und verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln standen am 8. April 2019 im Fokus der abendlichen Informations- und Netzwerkveranstaltung des österreichischen Nationalen Kontaktpunkts für die OECD-Leitsätze im Gobelinsaal des BMDW. Sektionschefin Cynthia Eva Zimmermann (EU und internationale Marktstrategien, BMDW) betonte in ihrer Begrüßung die Bedeutung unternehmerischer Verantwortung als einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor für die österreichische Wirtschaft in einem globalen Markt. Um Unternehmen bei der Wahrnehmung ihrer unternehmerischen Verantwortung zu unterstützen, sieht die neue österreichische Außenhandelsstrategie vor, den österreichischen nationalen Kontaktpunkt für die OECD-Leitsätze als One-Stop-Shop zu stärken, sagte Zimmermann.

Christine Kaufmann, Rechtsprofessorin der Universität Zürich und seit Jänner 2019 Vorsitzende der OECD-Arbeitsgruppe für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, umriß in ihrer Keynote, wie die OECD-Leitsätze zur Bewältigung der mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen beitragen können. Wie neue Technologien in der Einbindung von Anspruchsgruppen eingesetzt werden können, illustrierte der Stakeholder Engagement Experte John Aston während seiner Keynote anhand des Aufbaus einer Internetseite. Unter der Leitung von Manfred Schekulin (BMDW) diskutierten die Vortragenden Möglichkeiten und Grenzen digitaler Technologien im Kontext verantwortungsvollen unternehmerischen Handelns.

Im anschließenden Deep Dive zeigten Adele Tharani (Community Relations and Development OMV), Wolfgang Kraus (Senior Associate IPIECA) und John Aston den rund 60 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und zivilgesellschaftlichen Organisationen anhand von Good Practice Beispielen die Herausforderungen beim Aufbau von erfolgreichen Stakeholderbeziehungen in Schwellen- und Entwicklungsländern auf. Unbekannte Strukturen, die mangelnde Formalisierung der Beziehungen zwischen lokalen Stakeholdergruppen, Privatwirtschaft und Behörden sowie mangelnde Dialogkulturen erfordern genaue Marktkenntnis, Fingerspitzengefühl und lokale Präsenz, waren sich die Vortragenden einig.

Österreichischer Nationaler Kontaktpunkt
Bild I: v.r.n.l.: Wolfgang Kraus (Senior Associate IPIECA), Cynthia Zimmermann (Leiterin der Sektion EU und internationale Marktstrategien im BMDW), John Aston (Astoneco Management), Adele Tharani (Community Relations and Development OMV), Christine Kaufmann (Vorsitzende der OECD-Arbeitsgruppe für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln), Mario Micelli (öNKP/BMDW); © ICEP

Workshop "OECD Due Diligence Guidance – Wie Sie den Leitfaden zur Sorgfaltsprüfung umsetzen können" am 21. Februar 2019

Am 21. Februar 2019 lud die Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit dem österreichischen Nationalen Kontaktpunkt (öNKP) Unternehmen zu einem Workshop mit Barbara Bijelic, OECD-Secretariat, Rechtsexpertin, Responsible Business Conduct, die bei der Erstellung des Leitfadens mitgewirkt hat, um den OECD-Leitfaden zur Sorgfaltsprüfung vorzustellen, und mit Heidrun Schmid, OeKB, über die Relevanz der Sorgfaltsprüfung bei der Gewährung von öffentlich geförderten Exportkrediten zu diskutieren.

Die OECD hat in den vergangenen Jahren Leitfäden für die Durchführung von Sorgfaltsprüfungen für spezifische Sektoren – Erdöl, Textilien, Bergbau, Landwirtschaft und den Finanzsektor – entwickelt. Der neu herausgegebene allgemeine Leitfaden soll Unternehmen aller Branchen dabei unterstützen, Risiken in Bezug auf Umwelt, Mitarbeiter, Konsumenten, Menschenrechte und Korruption zu erheben, erklärte Barbara Bijelic.

Heidrun Schmid ging auf die Due Diligence-Prüfung ein, die die OeKB bei der Gewährung von öffentlich geförderten Exportkrediten durchführt. Alle Geschäfte, für die ein Antrag auf die Übernahme einer Exportgarantie gestellt wird, werden von der OeKB im Auftrag des BMF auf ihre Umwelt- und sozialen Auswirkungen geprüft. Die Prüfung größerer Investitionsgüterprojekte folgt internationalen Standards (OECD Common Approaches), die sicherstellen, dass alle Anbieter aus den OECD-Ländern gleiche Wettbewerbsbedingungen vorfinden. Bei Projekten, die nicht unter die Common Approaches fallen, entscheidet die OeKB nach Projektgröße, Standort und Sektor, ob eine weitergehende Prüfung notwendig ist.

Anschließend diskutierten die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Expertengespräches mit Barbara Bijelic anhand unterschiedlicher Due Diligence-Aspekte, wie etwa der Priorisierung von Risiken oder der Einbeziehung von Stakeholdern über erste Schritte der Durchführung einer Sorgfaltsprüfung in der Praxis.

WS Due Dilligence WKO
v.r.n.l.: Barbara Bijelic/OECD, Michael Zimmermann/WKO, Heidrun Schmid/OeKB, Irene Janisch/BMDW, Mario Micelli/BMDW; Foto: ICEP

Expertengespräch "Die OECD-Empfehlungen zur Sorgfaltsprüfung - Erwartungen an die Unternehmen in der Praxis" am 21. Februar 2019

Am Nachmittag des 21. Februar 2019 lud der österreichische Nationale Kontaktpunkt Mitglieder des Lenkungsausschusses und Vertreterinnen und Vertreter von Bundesministerien zu einem Gespräch mit Barbara Bijelic, OECD-Sekretariat, Rechtsexpertin, Responsible Business Conduct, die bei der Erstellung des OECD-Leitfadens zur Sorgfaltsprüfung mitgewirkt hat.

Barbara Bijelic stellte den Leitfaden vor und sprach mit den 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Erfahrungen und Erwartungen - etwa die Rolle der Regierungen bei der Schaffung eines günstigen Umfelds für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln. Essenziell sei es, durch die Zusammenarbeit mit Stakeholdern der Wirtschaft, Arbeitnehmerorganisationen, der Zivilgesellschaft, der Öffentlichkeit und der internen Regierungsstrukturen sowie anderer Regierungen Kohärenz zu schaffen, betonte Barbara Bijelic.

Diskussionsveranstaltung "Digitalisierung und globale Verantwortung" am 11. Juni 2018

Blockchain, das Internet der Dinge oder Big Data gelten als "Game Changer" für mehr Transparenz und Flexibilität in der Lieferkette. Zur Identifikation von Risiken in vorgelagerten Lieferketten könnten digitale Technologien einen erheblichen Beitrag leisten, so die Vortragenden.

Transparenz wird zu Schlüsselelement in der Lieferkette

"Produkte nicht nur zu lokalisieren, sondern über die gesamte Lieferkette verfolgen zu können, entwickelt sich zu einem Schlüsselelement im Supply Chain Management", betonte Christian Friesl, Bereichsleiter Bildung und Gesellschaft der Industriellenvereinigung. Diese Transparenz in der Lieferkette herzustellen, wird durch digitale Technologien erst richtig ermöglicht.

Aktuelle Entwicklungen

Transparenz, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Korruptionsbekämpfung und unternehmerische Verantwortung werden in die in Erarbeitung befindlichen Außenwirtschaftsstrategie 2018 Eingang finden, führte Sektionschefin Bernadette Marianne Gierlinger, Leiterin des Centers für Außenwirtschaftspolitik und Europäische Integration im Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, aus. Zudem wird besonderes Augenmerk auf die durch die Digitalisierung entstehenden Chancen gelegt werden. Sektionschefin Gierlinger wies auch auf den Ende Mai 2018 veröffentlichten OECD-Leitfaden zur Sorgfaltsprüfung in der Lieferkette hin, der Unternehmen aller Branchen bei Sorgfaltsprüfungen entlang der Lieferkette wertvolle Unterstützung bietet.

Erhöhte Sichtbarkeit über Lieferanten durch digitale Technologien

"Nachhaltigkeitsprobleme entstehen meist nicht bei den direkten Lieferanten, sondern in der vorgelagerten Lieferkette", eröffnete Martin Schleper, Sustainable Operations Management an der University of Sussex, seinen Impuls. Bei der Sorgfaltsprüfung, der Identifikation von Risiken, müssen sich Unternehmen meist auf die Informationen der direkten Lieferanten verlassen. Insbesondere Klein- und Mittelunternehmen ist es durch zu geringe Einkaufsvolumina oft nicht möglich, Informationen von vorgelagerten Lieferanten zu erhalten. "Digitale Technologien wie Blockchain, aber auch Social Media und Big Data können die Sichtbarkeit von Lieferanten erhöhen und dazu beitragen, Risiken in der Lieferkette besser zu identifizieren", so Schleper.

Digitale Technologien im Test

"Zahlreiche Unternehmen testen zur Zeit, ob sich digitale Technologien einsetzen lassen, um nachzuweisen, dass deren Lieferketten etwa frei von Zwangsarbeit und Menschenhandel oder Korruption sind", erklärte Tara Norton, Managing Director beim internationalen Beratungsunternehmen BSR. Dazu zählen ein Joint Venture des dänischen Logistik- und Transportunternehmen Maersk und IBM sowie das Pilotprojekt "von der Bohne zur Tasse" der Kaffeehauskette Starbucks mit ausgewählten Farmern in Costa Rica, Kolumbien und Ruanda oder ein Projekt des Konsumunternehmens Unilever und dem britischen Supermarkt Sainsbury mit Teebauern in Malawi.

Potenziale der Digitalisierung

"Die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen sei ohne Digitalisierung gar nicht möglich", meinte Manfred Schekulin, Leiter der Abteilung Export und Investitionspolitik und Vorsitzender des OECD-Investitionskomitees, in der anschließenden Diskussionsrunde mit Tara Norton, BSR, Martin Schleper von der University of Sussex und Michaela Kegel, Compliance und Sustainability Services bei der KPMG. "Digitalisierung könne mit dazu beitragen, Standards wie die OECD-Leitsätze strukturiert abzuarbeiten, die Vielzahl an Verhaltenskodizes zu harmonisieren oder etwa politische oder arbeitsrechtliche Risiken, unter Einsatz von Algorithmen kurzfristig vorherzusagen", brachte Michaela Kegel ein. Aber, so waren sich die Diskutanten einig, das Treffen von Entscheidungen und das Vertrauen auf den Wahrheitsgehalt von Informationen werde sich durch digitale Anwendungen nicht ersetzen lassen.

Kontakt

Mario Micelli
Österreichischer Nationaler Kontaktpunkt (öNKP) für die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen
Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft
Stubenring 1
1010 Wien
E-Mail: NCP-Austria@bmaw.gv.at
Telefon: (+43) 1 711 00-805240 oder 805050
Fax: (+43) 1 711 00-8045050