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Sicher im Falle eines Blackouts

Aufgrund der Energiewende rückt das Thema Blackout immer mehr in den Fokus der Medien und der Bevölkerung. Nicht nur jede/r Einzelne, sondern auch die heimische Tourismusbranche wäre durch ein Blackout stark betroffen. Entsprechend wichtig ist es, sich auf ein mögliches Blackout bereits im Vorfeld gezielt vorzubereiten, um dann im Ernstfall sicher durch das Blackout zu kommen.

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen rund um das Thema Blackout sowie entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen, die jedes einzelne Unternehmen bereits jetzt setzen kann.

Informationen rund um das Thema Blackout

Ein Blackout ist kein "gewöhnlicher" Stromausfall. Unter einem Blackout versteht man einen überregionalen, großflächigen (auch mehrere Länder umfassenden), länger andauernden Strom-, Infrastruktur- und Versorgungsausfall.

Die Gründe für einen Blackout können ganz unterschiedlich sein: Energiewandel (Auswirkungen auf Strominfrastruktur bzw. Stromspeichermöglichkeiten), technisches oder menschliches Versagen, Cyber-Attacken, Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse, Unfälle und vieles mehr.

Bei einem Blackout fließt in der gesamten Umgebung kein Strom (Nachbarn, Straßenbeleuchtung), Kommunikationsmittel (Mobiltelefone, Internet, Festnetz) funktionieren nicht mehr und der öffentliche Radiosender Ö3 bestätigt ein Blackout (private Radiosender funktionieren nicht mehr).

  • Kommunikation – Mobiltelefone, Internet und Festnetztelefone fallen aus.
  • Verkehr –Öffentliche Verkehrsmittel (Züge, U-Bahn, Straßenbahn) können ohne Strom nicht fahren. Auch der Individualverkehr wird vor allem im städtischen Bereich zusammenbrechen, da auf den Straßen die Ampeln ausfallen und Tunnel gesperrt werden. Es ist mit einem Verkehrschaos zu rechnen.
  • Versorgung –Die Versorgung mit Lebensmitteln und Gütern wird rasch zusammenbrechen, Kühlhäuser können nicht mehr betrieben werden. Auch die Versorgung mit Medikamenten wird beeinträchtigt sein.
  • Zahlungsverkehr – Ohne Strom funktioniert der Zahlungsverkehr nicht. Weder Kartenzahlung noch die Behebung von Bargeld aus Bankomaten ist möglich. Kassen- und Zahlungssysteme fallen überall aus.
  • Haushalt/Unternehmen – Heizgeräte, die mit Strom betrieben werden, fallen aus. Wenn Wasser durch Pumpen in die Haushalte/Unternehmen gelangt, kommt es zu einem Ausfall der Wasserversorgung inkl. WC-Anlagen (sofern keine Notstromversorgung besteht). Beleuchtung, Kühlschrank, Herd, sonstige Küchengeräte, Lifte, elektronische Türsysteme, etc. funktionieren nicht mehr.
  • Produktion/Logistik – Produktions- und Lieferketten sowie Transportlogistik werden rasch ausfallen, Maschinen können nicht mehr betrieben werden, Mitarbeiter/innen können nicht zum Arbeitsplatz kommen. Die Wiederinbetriebnahme von Produktionseinrichtungen wird einen erheblichen Zeitaufwand erfordern.
  • Allgemeine Sicherheitslage – Der Ausfall von Kommunikation, Versorgung und Personal der kritischen Infrastruktur (Polizei, Feuerwehr, Rettung, Ärzte, etc.) führt zu einer angespannten Sicherheitslage.

Informieren Sie sich bereits jetzt, welche Vorkehrungen in Ihrem Bundesland und Ihrer Gemeinde für den Fall eines Blackouts getroffen wurden (Ansprechstellen, Wasser- und Lebensmittelversorgung, Abwasserentsorgung, etc.)!

  • Erarbeiten Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Notfallpläne und Handlungsanleitungen für den Fall eines Blackouts (Zuständigkeiten, Aufgaben, Rotationen, Versorgung anwesender Gäste etc.) - Checklisten finden Sie hier
  • Drucken Sie diese Notfallpläne, Handlungsanleitungen sowie „die wichtigsten Verhaltensanweisungen“ (PDF, 58 KB) auf Papier aus, damit diese im Falle eines Blackouts im Unternehmen griffbereit sind
  • Bilden Sie ein Notfallteam, nennen Sie Verantwortliche sowie Stellvertreterinnen und Stellvertreter im Unternehmen und schulen Sie diese für den Ernstfall. Führen Sie regelmäßige Trainings des Ernstfalls durch
  • Treffen Sie Vorkehrungen für die Primärversorgung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Gästen (Notschlafstellen, ausreichend Verpflegung und Wasservorräte für ungefähr 2 Wochen)
  • Besorgen Sie ein Batterie- oder Kurbelradio und stellen Sie vorab den Radiosender Ö3 ein, um alle nötigen Informationen zu erhalten (auch Autoradios funktionieren im Notfall)
  • Treffen Sie Vorkehrungen für Notstrom, sofern dieser benötigt wird
  • Sorgen Sie für Leuchtmittel (LED-Lichter, akkubetriebene Lampen) und ausreichend Batterien
  • Die Anschaffung einer Kochstelle ohne Strom (z.B. Gaskochplatte, Grill, etc.) wird empfohlen
  • Die Besorgung eines Bargeldvorrats in kleinen Scheinen wird empfohlen

  • Bleiben Sie – wenn möglich – zuhause bzw. an einem Ort, wo Sie sicher sind und vermeiden Sie Autofahrten (vor allem im städtischen Bereich)
  • Anwesende Gäste sollten das Unternehmen nur verlassen, wenn eine sichere und schnelle Heimreise gewährleistet ist (etwa zu Fuß oder mit dem Rad)
  • Informieren Sie laufend Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie in Ihrem Unternehmen anwesende Gäste über die aktuelle Situation und Ihre Notfallmaßnahmen
  • Überprüfen Sie oder Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle möglichen Gefahrenstellen im Unternehmen (z.B. Lifte, Sauna, elektronisch versperrte Zimmer, WC-Anlagen), um festsitzenden Gästen zu helfen
  • Schalten Sie Ihr Batterie- oder Kurbelradio ein (oder nutzen Sie ein Autoradio), um auf Informationen zu warten
  • Trennen Sie alle Geräte/Maschinen vom Strom, um das Wiederherstellen des Netzes zu erleichtern und Schäden beim Wiederhochfahren zu vermeiden
  • Verbrauchen Sie zunächst verderbliche Lebensmittel
  • Vermeiden Sie längeres Öffnen von Kühlschränken und Tiefkühlgeräten, um die Kühlung darin möglichst lange zu erhalten
  • Nehmen Sie Kontakt mit Nachbarn auf, um sich gemeinsam zu unterstützen
  • Wählen Sie nur in dringenden Notfällen den Notruf (sofern die Kommunikation noch möglich ist)

  • Vermeiden Sie weiterhin – wenn möglich – vorerst eine Ortsveränderung, da die Mobilität weiterhin stark eingeschränkt und die Sicherheitslage angespannt sein wird
  • Anwesende Gäste werden aufgrund der beeinträchtigten Mobilität erst nach Tagen einen sicheren Heimweg antreten können (vor allem der Flugverkehr wird länger beeinträchtigt sein)
  • Schalten Sie nur Geräte ein, die Sie dringend benötigen
  • Vermeiden Sie weiterhin nicht dringende Anrufe, da die Kommunikation weiterhin stark beeinträchtigt sein wird
  • Gehen Sie bedacht mit Ihren Ressourcen um, da eine lang andauernde Beeinträchtigung im Bereich von Lieferketten, Produktion und Logistik zu erwarten ist

Burgenland:

Im Falle eines Blackouts stehen die Gemeinden und Bezirksverwaltungsbehörden als Ansprechstellen zur Verfügung.

Kärnten:

Niederösterreich:

Oberösterreich:

Salzburg:

Steiermark:

Tirol:

Vorarlberg:

Wien:

Haben Sie Fragen?

Bei Fragen zu diesem Thema schreiben Sie bitte an: info@sichere-gastfreundschaft.at