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European Year of Skills

Europäisches Jahr der Kompetenzen

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte in ihrer Rede zur Lage der Union am 14. September 2022 das Jahr 2023 zum Europäischen Jahr der Kompetenzen. Es startet offiziell am Europatag, dem 9. Mai 2023, und endet am 8. Mai 2024. Der Beschluss des Rates und des Europäischen Parlaments zum Europäischen Jahr der Kompetenzen tritt im Mai in Kraft.

Webseite der Europäischen Kommission: European Year of Skills

Was ist ein Europäisches Jahr?

Auf Vorschlag der Europäischen Kommission wählen das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union, seit 1983 ein Schwerpunktthema aus. Das "Europäische Jahr" findet allerdings nicht zwangsläufig jedes Jahr statt. Das "Europäische Jahr" ist eine Sensibilisierungskampagne. Debatte und Dialog innerhalb und zwischen den Mitgliedstaaten sollen gefördert und die europäischen Bürgerinnen und Bürger für ein bestimmtes Thema aufmerksam gemacht werden.

Videobotschaft von Bundesminister Martin Kocher

Ziele des Europäischen Jahrs der Kompetenzen

Das Europäische Jahr der Kompetenzen soll einen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels in der Europäischen Union leisten.

Folgende Zielsetzungen werden verfolgt:

Zusammenhalt
  • Sicherstellung, Unterstützung und Weiterentwicklung arbeitsmarktrelevanter und zukunftsorientierter Aus- und Weiterbildung
  • bei Bedarf, Umschulungsmaßnahmen für bereits berufstätige Menschen – insbesondere im Kontext des grünen und digitalen Wandels
  • Einbeziehung der Unternehmen und Sozialpartner in Entwicklung, Gestaltung und Bereitstellung der Bildungsangebote
  • Berücksichtigung der individuellen Kompetenzen und Neigungen;
  • Aufzeigen der Chancen durch den grünen und digitalen Wandel
  • Nutzung des Potentials von Drittstaatsangehörigen, die über die erforderlichen Kompetenzen verfügen

Nationaler Koordinator

Sektionschef Georg Konetzky
Sektionschef und Nationaler Koordinator Mag. Georg Konetzky; Foto BMAW / Hartberger

Zur Vernetzung der relevanten Akteure, der Koordinierung der Aktivitäten auf nationaler Ebene und für den Austausch auf europäischer Ebene wurden von den Mitgliedstaaten nationale Koordinatorinnen und Koordinatoren nominiert. Für Österreich übernimmt Sektionschef Mag. Georg Konetzky diese Funktion.

Lebenslauf von SC Mag. Georg Konetzky (PDF, 54 KB)

Wie vernetzen wir uns in Österreich?

1. Treffen der Stakeholder des Europäischen Jahres der Kompetenzen
1. Treffen der Stakeholder des Europäischen Jahres der Kompetenzen; Foto BMAW / Dolenc

Als Vernetzungs- und Informationsplattform wurde eine Stakeholder-Gruppe mit allen relevanten Akteuren eingerichtet. Die Gruppe soll dazu beitragen, die verschiedenen Aktivitäten, Initiativen und Maßnahmen zur Vermittlung und Förderung von Kompetenzen in Österreich sichtbar zu machen. Die Auftaktveranstaltung fand am 21. April 2023 statt.

Newsletter zum Europäischen Jahr der Kompetenzen

Newsletter 3 - Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

Der Newsletter zum Europäischen Jahr der Kompetenzen erscheint regelmäßig und behandelt jeweils ein Schwerpunktthema.

Die dritte Ausgabe widmet sich dem Thema "Fachkräfte".

Dabei werden u.a. Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der zukünftigen Arbeitswelt mit einem Schwerpunkt auf Fachkräftebedarf gewährt.

Viel Spaß beim Lesen!

Aktuelle Ausgabe des Newsletters
Anmeldung zum Newsletter

Anmeldung

Melden Sie sich für den Newsletter zum Europäischen Jahr der Kompetenzen an.

Jede Ausgabe behandelt ein spezielles Schwerpunktthema. Die Beiträge dazu kommen aus der Stakeholder-Gruppe des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft. Darunter befinden sich weitere Bundesministerien, das Arbeitsmarktservice, Bundesländer, Sozialpartner sowie diverse Bildungseinrichtungen.

Anmeldung zum Newsletter

Best-Practice-Beispiele

Der österreichische Pharmabereich in Forschung und Produktion ist ein bedeutender Wirtschafts- und Wertschöpfungszweig und schafft durchschnittlich rund 60.000 Arbeitsplätze in Österreich. Allein in Wien sind in der Branche aktuell 169 offene Stellen gemeldet. Um Ausbildungen in diesem Bereich zu fördern, hat das AMS Wien gemeinsam mit dem bfi Wien im Jahr 2018 die „Facharbeiterinnen- und Facharbeiter Intensivausbildung Labortechnik Biochemie“ gestartet, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem Fertigkeiten in Mathematik, in Chemie und in Labortechnik erlernen können.

Eine Besonderheit des Projekts ist, dass die Facharbeiterinnen- und Facharbeiterausbildung sowohl Teilzeit als auch Vollzeit absolviert werden kann, wodurch auf individuelle Betreuungspflichten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rücksicht genommen wird. Vor diesem Hintergrund weist die Teilnehmerinnen- und Teilnehmerstruktur auch einen hohen Frauenanteil auf. In der Vollzeit-Variante der Ausbildung liegt der Frauenanteil bei 60 Prozent, in der Teilzeit-Variante sogar bei 73 Prozent. Finanziert wird der Fachausbildungslehrgang mithilfe der zur Verfügung stehenden Mitteln der Corona-Joboffensive. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer können jährlich teilnehmen. Diese hochwertige Lehrausbildung trägt erfolgreich zur Linderung des Fachkräftemangels bei.

#digital und #nachhaltig - geht mehr!?

Digital ist überall! Nachhaltigkeit ist in aller Munde! Alle reden von Digitalisierung
und Nachhaltigkeit und ihre Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt. Aber was bedeuten diese Veränderungen für mich und wie kann ich sie mitgestalten? Welche Green Jobs entstehen, sind sie für mich interessant und wie kann ich einsteigen? Wie können uns Frauennetzwerke und Role-Models neue Wege aufzeigen? Das Frauenservice Wien (MA 57) und der Wiener Arbeitnehmer*innenförderungsfonds waff veranstalten jedes Jahr im Spät-Herbst eine dreiteilige Workshop-Reihe von Frauen für Frauen.

Mit der Transformationsoffensive wird der Wandel zu einer nachhaltigen, digitalisierten und zukunftsfitten Wirtschaft unterstützt. Diese Transformation bedingt eine entsprechende Entwicklung von Kompetenzen und damit eine entsprechende Qualifizierung der Fachkräfte in österreichischen Unternehmen. Die Förderung von Skills Schecks, Qualifizierungsprojekten sowie Weiterbildungs-LABs trägt zum Aufbau dieser Kompetenzen bei.

Mit dem 2024 in Kraft tretenden Bundesgesetz über die höhere berufliche Bildung (HBB-Gesetz) wird nun, vergleichbar dem Fachhochschulgesetz, ein Rahmenmodell eingerichtet, entsprechende Qualifikationen formal und bundeseinheitlich zu verordnen und durch zertifizierte Stellen anzubieten. Entsprechend den Niveaus 5 bis 7 des Nationalen Qualifikationsrahmens sind mit „Höhere Berufsqualifikation“, „Fachdiplom“ und „Höheres Fachdiplom“ drei verschiedene Abschlüsse vorgesehen. Ziele sind die Förderung der beruflichen Weiterbildung, insbesondere für neue Technologien und Anwendungen, und die Stärkung des lebensbegleitenden Lernens im Beruf durch einheitliche Qualitätskriterien und transparente Abschlüsse.

Das SDG Business Forum des BMAW, gestartet 2017, fokussiert sich auf Österreichs Beitrag zur Agenda 2030 durch Stärkung der heimischen Unternehmen. Das SDG Business Forum 2022-2024 hebt den Bedarf an lokalen Fachkräften in Schwellen- und Entwicklungsländern hervor, ein entscheidender Faktor für den Erfolg österreichischer Unternehmen in diesen Regionen. Diskussionsthemen sind die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte vor Ort und der Qualifizierungsbedarf bei Lieferanten, Kunden und Partnern in Entwicklungsländern. Das Forum zielt darauf ab, österreichische Unternehmen in Wettbewerb und Expansion zu unterstützen und zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele beizutragen. Neben Roundtables und Vernetzungstreffen gibt es Dialogveranstaltungen in Bundesländern.

Das "Frauen in Handwerk und Technik" (FIT)-Programm fördert Frauen in handwerklich-technischen Berufen mit geringem Frauenanteil bis zum Lehrabschluss oder Bachelorabschluss. Das Ziel ist die Erhöhung des Frauenanteils in zukunftsorientierten Bereichen mit höheren Einkommenschancen. Teilnehmerinnen werden durch drei aufeinander aufbauende Kurse vorbereitet, die Workshops, Informationen zu Ausbildungsabläufen, Praktika, Basisqualifizierung in EDV und Digitalen Kompetenzen sowie spezialisierte Frauen- und Mädchenberatung umfassen. Die Programmdauer variiert je nach Bedarf und Art der Ausbildung, finanziert durch das AMS Förderbudget.

Tipp

Das AMS setzt auf Innovation im Jobvermittlungsprozess mit dem neuen Kompetenzmatching-System. Statt herkömmlicher binärer Suche werden individuelle Kompetenzprofile erstellt, um die rasche und erfolgreiche Vermittlung von Kundinnen und Kunden in passende Jobs zu fördern. Unternehmen profitieren, indem nicht mehr nach Jobtiteln, sondern nach benötigten Kompetenzen gesucht wird. Das Kompetenzmatching basiert auf einer aktuellen AMS-Datenbank, die jeden Beruf detailliert beschreibt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Suche nach Berufen ermöglicht das Kompetenzmatching eine umfassende Übereinstimmung, selbst wenn Jobtitel unterschiedlich sind.

Der Verein zur Förderung des Internationalen Austausches von Lehrlingen, jungen Fachkräften und Ausbildern der Wirtschaft (IFA – Internationaler Fachkräfteaustausch) unterstützt Lehrlinge und Lehrbetriebe bei der Organisation von ausbildungsrelevanten Auslandspraktika, die insb. im Rahmen des Europäischen Programms Erasmus Plus angeboten werden. Aktuelle Praktikumsmöglichkeiten werden regelmäßig auf der Website des IFA-Vereins veröffentlicht.

Das Programm "Lehre statt Leere" (Lehrlings- und Lehrbetriebscoaching) bietet sowohl Lehrlingen als auch Lehrbetrieben kostenlose Beratung und Begleitung bei allen Herausforderungen rund um die betriebliche Lehrlingsausbildung. Für alle Fragen zum Ausbildungsalltag im Lehrbetrieb, zur Berufsschule oder Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung oder (bei Lehrlingen) für Schwierigkeiten im privaten Bereich stehen sozialpädagogisch geschulten Coaches zur Verfügung. Das Angebot ist vollständig anonym und richtet sich nach den Wünschen des Lehrlings oder Lehrbetriebs.

Tipp

Die Umweltstiftung wurde im April 2022 gegründet. Sie fördert Aus- und Weiterbildungen sowie außerordentliche Lehrabschlüsse für Geringqualifizierte in grünen Berufen. In die Stiftung werden Unternehmen einbezogen, die durch ihre Produktion und Dienstleistungen zur Reduktion von Schadstoffemissionen beitragen.

Tipp

Das Projekt Öko-Booster in Wien, initiiert von der AK Wien, dem AMS Wien und dem waff, bildet junge Wiener im Alter von 18 bis 25 Jahren zu Elektro- und Installations- sowie Gebäudetechnikerinnen und Gebäudetechniker aus. Vor der Intensivausbildung werden Deutsch- und Grundkompetenzen verbessert, begleitet von Workshops und Freizeitangeboten. Die Praxisorientierung erfolgt durch Zusammenarbeit mit Leitbetrieben. Frauen werden besonders angesprochen, und der Einstieg ist quartalsweise bis 2025 möglich. Das Ziel ist, bis Ende 2027 mindestens 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich auszubilden.

Das Projekt "eurotours2023" des Bundeskanzleramtes ermöglicht jungen österreichischen Medienschaffenden bereits zum 11. Mal Recherchereisen in 26 EU-Mitgliedstaaten und erstmals auch in die sechs Westbalkan-Staaten. Unter dem Motto "Zukunft Aus.Bildung" im Rahmen des "European Year of Skills" setzen sich die Teilnehmenden während fünf Tagen intensiv mit einem Thema auseinander, aus dem dann eine Reportage entsteht. Die Ergebnisse werden sowohl während der Reise als auch auf dem "eurotours"-Reiseblog veröffentlicht. Das Projekt sensibilisiert zudem für EU-weit relevante Themen.

Der Tourismus leidet oftmals unter einem schlechten Image, dabei sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Er dient als Einstiegsbranche und bietet Chancen für einen raschen Jobantritt, er schafft internationale Karrieremöglichkeiten und verspricht vielfältige Berufsbilder. Die Branche trägt außerdem maßgeblich zum Wohlstand und der Lebensqualität, auch in vielen entlegenen Regionen, bei und schafft viele Arbeitsplätze in Österreich.

Unter dem Claim: "Team Tourismus = Starke Branche = deine Chance" startete daher im Juni 2023 eine Awareness-Kampagne mit dem Ziel, das Image der Branche zu stärken, die Wertschätzung für die Branche zu erhöhen und die Vielseitigkeit des Tourismus als Arbeitgeber sichtbar zu machen. In bereits zwei Wellen wurden mit dem Hashtag #teamtourismus authentische Sujets über Social Media ausgespielt. Dabei wird die Attraktivität der Branche anhand von unterschiedlichsten Berufsbildern wie z.B. Koch, Barkeeperin, Bergführer, Reisebüromitarbeiterin und Seilbahnmitarbeiter unterstrichen. Die Kampagne wird mit einer weiteren Welle im Frühjahr 2024 fortgesetzt.

Zusätzlich wurde eine Webseite eingerichtet, auf der Zahlen, Daten und Fakten sowie Informationen über Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung im Tourismus zur Verfügung gestellt werden.

Aktivitäten

Das BMAW AMS Fachkräftebarometer zeigt zeitnahe quartalsweise Ergebnisse zu Fachkräfteengpässen auf Berufsebene für Österreich und die einzelnen Bundesländer.

Damit ist es nun möglich, zeitnahe Knappheitssignale am Arbeitsmarkt und stärker saisonale Effekte für Fachkräfte abzubilden. Das neue Fachkräftebarometer ergänzt damit die Analysen der Fachkräfteverordnung und der längerfristig angelegten wissenschaftlichen Mangeluntersuchungen. Das Fachkräftebarometer ermöglicht somit, Entwicklungen am Arbeitsmarkt früher zu erkennen und darauf schneller reagieren zu können.

Es wird sowohl das Arbeitsangebot in Relation zur Arbeitskräftenachfrage  als auch speziell die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage auf Berufsebene dargestellt. Dafür verwendet das Fachkräftebarometer sowohl AMS-Daten zu Arbeitssuchenden und beim AMS gemeldeten offenen Stellen, als auch Daten zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung des Stellenmarktes in Österreich.

Ab sofort weist das Fachkräftebarometer nicht nur österreichweite, sondern auch regionale Daten aus. Damit ist es nun möglich, für jedes Bundesland jene fünf Berufe auszuweisen, bei denen der Fachkräfteengpass besonders ausgeprägt ist. Insgesamt fällt auf, dass besonders Green Jobs und IT-Berufe in vielen Bundesländern einen hohen Anteil an den offenen Stellen haben.

Weiter zum BMAW AMS Fachkräftebarometer

Die Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft bietet die wichtigsten Informationen rund um das Thema "Lehre und Berufsausbildung" übersichtlich an.
Weiter zu: Lehre und Berufsausbildung

Die Ausbildungspflicht bis 18 ist seit 2016 gesetzlich verankert und erfordert, dass alle Menschen unter 18 Jahren nach der Pflichtschule eine weiterführende Schule oder eine Ausbildung besuchen. Die Angebote auf der Webseite www.ausbildungbis18.at geben Auskunft, wie die Ausbildungspflicht erfüllt werden kann und wo junge Menschen Unterstützung am Übergang von der Pflichtschule in weiterführende Ausbildungen erhalten.
Weiter zu: www.ausbildungbis18.at

Die BMAW-Seiten zur Arbeitsmarktförderung bieten allgemeine Informationen zu Zielen, Zielgruppen und Maßnahmen der Arbeitsmarktförderung.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) bietet eine breite Palette an Aus- und Weiterbildungsbeihilfen an.
Weiter zur Webseite des AMS

Das Arbeitsmarktservice (AMS) bietet eine Vielzahl digitaler Informationen und Tools zu Fragen der Berufswahl, zur Orientierung und Beratung an.
Weiter zu: Berufsorientierung des AMS

Das Arbeitsmarktservice (AMS) bietet auf der Website www.ams.at/karrierekompass ein digitales Portal zu Beruf und Karriere.
Über dieses Portal sind folgende Tools erreichbar:

  • Bei der beruflichen Orientierung unterstützt der AMS-Berufskompass
  • Im AMS-Berufslexikon sind Beschreibungen zu rund 1.800 Berufen versammelt, die durch Fotos und Videos ergänzt sind.
  • Im Berufsinformationssystem sind 500 Berufsprofile mit vielen Detailinformationen dargestellt und mit 17.500 Berufsbezeichnungen versehen; ergänzt wird dieses umfassende Tool durch 25.000 hierarchisch geordnete Kompetenzbezeichnungen.
  • Online-Portal für die Berufswegplanung der Wirtschaftskammer Österreich:
    Umfangreiche Informationen zum Thema Beruf und Ausbildung können auch unter BIC.at abgerufen werden. Dort finden sich Berufsinformationen zu 2000 Berufen sowie ein Online-Tool zur optimalen Berufswahl.
  • Den Newsletter Berufsinformation, mit interessanten Themen und aktuellen Terminen aus dem Bereich der Bildung und Beruf, können Sie unter folgendem Link abonnieren: Anmeldung Newsletter Berufsinformationen

Auf www.ams.at/ausbildungskompass sind sämtliche Ausbildungen in Österreich dargestellt. Zur Information über Weiterbildungen steht www.ams.at/weiterbildungsdatenbank zur Verfügung.

Für Personen, die an einem beruflichen Wendepunkt oder vor einer Bildungsentscheidung stehen, stehen in 72 Standorten des AMS BerufsInfoZentren zur Verfügung. Hier können sowohl Jugendliche, als auch Erwachsene gratis und anonym Berufs- und Bildungsberatung in Anspruch nehmen.

Plattform für Ausbilderinnen und Ausbilder: „Voneinander Lernen“ ist das Motto dieser Plattform. Die Plattform bietet Ausbilderinnen und Ausbildern die Möglichkeit, Anregungen für die eigene Ausbildung zu erhalten und voneinander zu lernen. Zudem finden Sie videounterstützte Best Practice-Beispiele aus der betrieblichen Ausbildungspraxis.

Der Newsletter mit Informationen rund um die Lehre kann unter folgendem Link abonniert werden: Anmeldung zum Ausbilder-Newsletter

Praktika in den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen ermöglichen Schülerinnen und Schülern ihre in der Schule erworbenen Kompetenzen in der jeweiligen Berufsrealität umzusetzen und zu vertiefen. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat den PraktikaWegweiser zur Qualitätssicherung der Organisation und Durchführung von BMHS-Praktika entwickelt – er steht Schülerinnen und Schülern sowie Lehrpersonen zur Verfügung.

Der PraktikaWegweisers bietet Schülerinnen und Schüler eine Orientierung, in dem sie bei einer kompetenz- und prozessorientierten Dokumentation ihrer Praktika Schritt für Schritt unterstützt werden. Sie lernen, sich bewusst zu machen, welche Kompetenzen sie bereits erworben haben und welche Kompetenzen sie durch das Praktikum erweitern oder vertiefen möchten. Für Lehrpersonen bietet der PraktikaWegweiser aufgrund der Schnittstelle zu SOKRATES Bund (Schulverwaltungsprogramm) eine einfache und transparente Praktikumsverwaltung.

Erklärvideo PraktikaWegweiser

Synergien zur Umsetzung der Agenda 2030 / Sustainable Development Goals (SDG)

Sustainable Development Goals

Die Forcierung von zukunftsorientierten Kompetenzen ist ein wichtiges Querschnittsthema, das unterschiedliche, Bereiche, Branchen und Akteure umfasst. Zukunftsorientierte Kompetenzen sind ein wichtiger Hebel für Nachhaltige Entwicklung und die Erreichung der SDG; somit auch für nachhaltiges Wirtschaften und für die neuen Arbeitswelten. In diesem Zusammenhang stehen besonders folgende Sustainable Development Goals im Fokus:

Österreich hat sich zur Umsetzung der Agenda 2030 und ihrer 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bekannt und wird seinen zweiten Freiwilligen Nationalen Bericht zur Umsetzung der Agenda 2030 (FNU) im Jahr 2024 vorlegen. Eines der Schwerpunktkapitel wird dabei "Skills für 2030" sein.

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Multi-Stakeholder-Dialogs zu den SDGs in Österreich - das SDG Dialogforum - wurden 2022 in Form eines Innovationspools die Herausforderungen zu den "Skills für das 21. Jahrhundert" diskutiert. Beim kommenden SDG Dialogforum am 12. Oktober 2023 wird das Thema "Skills für 2030" weiter vertieft. Grundlage dafür ist eine in Ausarbeitung befindliche Studie, welche ein Mapping der Skills für 2030 in Österreich darstellen wird.

Die Plattform des BMAW "SDG Business Forum" diskutiert aktuell die Thematik der Bedeutung lokaler Fachkräfte als Schlüsselfaktor für SDG-Märkte für österreichische Unternehmen und leistet damit einen internationalen Beitrag Österreichs zur Umsetzung der SDGs.

Synergien zur Digitalen Kompetenzoffensive für Österreich

Die Digitale Kompetenzoffensive (DKO) soll - unter dem europäischen Dach der "Digital Skills und Jobs Coalition" (DSJC) - Österreich zu einem der europäischen Vorreiter im Bereich der Digital Skills machen.

Die gemeinsame Initiative von BMAW, BMBWF, BMF und BMKOES hat zu Ziel, dass bis 2030 möglichst alle Menschen in Österreich über grundlegende digitale Kompetenzen verfügen – bestehende Initiativen aller Ressorts sollen gezielt verstärkt werden. Denn Breite und Tiefe digitaler Kompetenzen bei Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung sind ausschlaggebend dafür, wie gut Österreich von den wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen der Digitalisierung profitieren kann.

Vorgestellt wurde die "Digitale Kompetenzoffensive für Österreich" am 7. Dezember 2022 von Vizekanzler Werner Kogler (BMKOES) und den Bundesministern Magnus Brunner (BMF), Martin Kocher (BMAW) und Martin Polaschek (BMBWF). Beim Digital Skills Summit am 13. Juni wurde die Strategie „Digitale Kompetenzen Österreich“ (PDF, 6 MB) von Bundesminister Brunner und Staatssekretär Tursky vorgestellt. Sie bringt ein umfassendes Paket von Workshops für digitale Basiskompetenzen bis zu einem flächendeckenden und einheitlichen Kompetenzrahmen für digitale Fähigkeiten.

Strategische Schwerpunkte und Maßnahmen für ganz Österreich

Das Kompetenzpaket bringt acht strategische Schwerpunkte:

  • Nationaler Kompetenzrahmen für AT;
  • zielgruppenorientierte, niederschwellige Angebote:
    • Workshop „Digital überall“ für Basiskompetenzen
    • Workshop „Digital überall PLUS“ als Aufbauprogramm
  • Schulungen und Workshops für Erwachsenenbildungs-Einrichtungen, IT-Trainerinnen und -Trainer sowie Multiplikatoren;
  • Best-Practice Beispiele zur bestmöglichen Nutzung bestehender Ressourcen;
  • Der öffentliche Sektor soll als Bildungsanbieter seine Vorbildrolle auch bei der Vermittlung digitaler Kompetenzen umsetzen. Der nationale Referenzrahmen wird u.a. an der Finanzakademie und der Verwaltungsakademie eingeführt.
  • Fördercall IT-Experten und -Expertinnen für innovative Umsetzungsideen zur Bekämpfung des IT-Fachkräftemangels;
  • KI in der Arbeitswelt: ressortübergreifende Maßnahmen zum Thema „Digitale Kompetenzen und KI“;
  • AT-Teilnahme am EU-Pilotprojekt European Digital Skills Certificate (EDSC) – auch FR, FI und ES.

Weiter zu: Strategie "Digitale Kompetenzen Österreich"

Weiter zu: Digitale Kompetenz Offensive

Weitere Informationen

Auf EU-Ebene erzielten der Rat und das Europäische Parlament am 7. März 2023 eine Einigung zum Beschluss über ein Europäisches Jahr der Kompetenzen. Der Beschluss trat nach Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union am 11. Mai 2023 in Kraft.

Im Beschluss festgelegt sind die Dauer des Europäischen Jahres, dessen Ziele, die Art der Maßnahmen, die Koordinierung auf nationaler Ebene und auf Unionsebene sowie die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Bis zum 31. Mai 2025 soll die Kommission dem Europäischen Parlament, dem Rat, dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss sowie dem Ausschuss der Regionen einen Bericht über die Durchführung der in diesem Beschluss vorgesehenen und in den Mitgliedstaaten oder in der gesamten Union umgesetzten Initiativen vorlegen.

Beschluss (EU) 2023/936 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Mai 2023 über ein Europäisches Jahr der Kompetenzen

Gemeinsamer Bericht des Bundesministers für Arbeit und Wirtschaft und des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung, betreffend Europäisches Jahr der Kompetenzen. Der Ministerrat beschließt im Sinne des Antrages.

Vortrag an den Ministerrat 58/13

Die im Juni 2023 erneuerten arbeitsmarktpolitischen Zielvorgaben für das AMS bieten einen Kompass, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen und Chancen für die Zukunft zu nutzen. Neben Aspekten wie der verstärkten Vermittlungstätigkeit und der aktiven Arbeitsmarktpolitik spielen Kompetenzen und Qualifizierung eine entscheidende Rolle.

Qualifizierung ist der Schlüssel, um dem hohen Bedarf an Fachkräften zu entsprechen und Menschen mit geringem Qualifikationsniveau in besser entlohnte (Vollzeit-)Beschäftigungen vermitteln zu können. Daher bedarf es passender Qualifizierungsangebote. Bei der Besetzung offener Stellen gilt es auch das Potenzial von EU-Bürgerinnen und Bürgern sowie Drittstaatsangehörigen besser zu nutzen und die grenzüberschreitende Vermittlung auszubauen. Hier kann das Europäische Jahr der Kompetenzen eine Möglichkeit bieten, um diesen Aspekt zu forcieren.

Download "Arbeitsmarktpolitische Zielvorgaben" (PDF, 328 KB)

Der Endbericht der Statistik Austria zu „Entwicklung eines Fachkräftebedarfsscreenings für Österreich“ beschreibt unterschiedliche Herangehensweisen und Limitationen bei der Feststellung von Fachkräftemangel in Österreich und bietet Empfehlungen für zukünftige Möglichkeiten eines Fachkräftebedarfsscreenings. Dabei baut der Bericht auf dem von der Statistik Austria und dem Institut für Höhere Studien durchgeführten Projekt „Entwicklung eines Fachkräftebedarfsscreenings für Österreich“ im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft auf.
 
Ein Fachkräftebedarfsscreening kann sowohl Erkenntnisse über aktuelle als auch zukünftige Entwicklungen am Arbeitsmarkt liefern und auch die Ursachen dieser Entwicklung identifizieren.
 
Da es in Österreich kein Berufsregister, keine vollständigen Quellen zu offenen Stellen und keine vollständige Erfassung des potentiellen Fachkräfteangebots gibt, kann der Fachkräftemangel nicht einfach über eine Gegenüberstellung von berufsspezifischem Angebot und Nachfrage festgestellt werden. Ein potentieller Fachkräftemangel muss daher über das Zusammenspiel mehrerer Indikatoren wie beispielsweise der Entwicklung des Lohnniveaus, der Arbeitslosigkeit, der Wochenarbeitszeit, und der Altersstruktur abgeleitet werden.
 
In Österreich gibt es verschiedene Ansätze den Bedarf an Fachkräften zu beobachten. Das im Juni vorgestellte BMAW AMS Fachkräftebarometer, welches zeitnahe quartalsweise Ergebnisse zu Fachkräfteengpässen auf Berufsebene für Österreich und die einzelnen Bundesländer zeigt, ergänzt u.a. die Analysen der Fachkräfteverordnung und bietet eine grundlegende Übersicht über den Fachkräfteengpass in Österreich (siehe BMAW AMS Fachkräftebarometer).