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Leuchtturmprojekte

Die im Jahr 2015 neu gestaltete Förderungsinitiative zu innovativen Tourismusprojekten im ländlichen Raum wurde fortgeführt. Hier finden Sie eine Übersicht über die in den Jahren 2015 – 2023 prämierten Leuchtturmprojekte. Seit 2015 konnten durch die Leuchtturm-Förderungsaktion 54 Förderanträge genehmigt und Fördermittel in der Höhe von insgesamt rund 8,3 Millionen Euro an regionale Tourismusprojekte vergeben werden. Diese Projekte wurden aus Tourismusförderungsmitteln des Bundes und aus Mitteln des Programms für die ländliche Entwicklung 2014 – 2020 unterstützt.

Leuchtturm in Podersdorf im Abendrot

Touristische Leuchtturmprojekte 2023

Ziel der Förderaktion 2023 zum Thema „Innovative Konzepte zur Klimafolgenanpassung und Resilienz im Tourismus“ war es, die heimische Tourismuswirtschaft zum Thema Klimawandelanpassung und Resilienz dahingehend zu sensibilisieren, innovative Konzepte zu erarbeiten, die den mittel- und langfristigen Folgen des Klimawandels für den Tourismus Rechnung tragen. Ende Oktober hat eine Fachjury acht Siegerprojekte ermittelt, welche die geplante konzeptionelle Inwertsetzung und klimafitte Ausrichtung des regionalen Tourismusangebots am besten beschrieben haben. Die Umsetzung dieser acht Leuchtturmprojekte wird mit rund 0,87 Millionen Euro aus Tourismusförderungsmitteln des Bundes und aus Mitteln des Programms für die ländliche Entwicklung 2014 – 2020 unterstützt.

Die Leuchtturmprojekte 2023 im Überblick

  • Das Projekt „Kultur & Rad an der Eisenstraße , Stmk, “ des Tourismusverbands Steyr und der Nationalparkregion: Mit Hilfe des Konzepts für ein vernetztes Ganzjahresangebot "Kultur & Rad“ soll es gelingen, das touristische Angebot der bundesländerübergreifenden Region an den Klimawandel anzupassen und neu zu positionieren.
  • Konzept „Klimafolgenanpassungsstrategie Wipptal“: Mit diesem Projekt des Tourismusverbands soll ein Konzept für die Umsetzung von vier konkreten Maßnahmen zur Klimawandelanpassung erarbeitet werden. Hierzu wird das bestehende touristische Angebot der Region kritisch evaluiert und Möglichkeiten der Selbsttransformation abgeleitet. Das Konzept teilt sich in folgende Bereiche: Informationstransformation, Angebotstransformation, Infrastrukturtransformation und Saisontransformation.
  • „KURT: klimafit und resilient im Thermen- & Vulkanland“: Aufbauend auf einem multidisziplinären Kompetenzzentrum wird im Rahmen von „KURT“ durch den Tourismusverband ein umfassender Diskussions-, Know-how Transfer- und Entwicklungsprozess initiiert und ein Handlungsleitfaden zur Umsetzung klimafitter und resilienter Tourismusangebote im Thermen- und Vulkanland entwickelt.
  • „Julius Kugy Alpine Trail 2.0 - Resilienter Wandertourismus“ des Alpenvereins Kärnten: Der 2019 eröffnete Julius Kugy Alpine Trail (Wanderweg) soll zu einem Leuchtturmprojekt für einen resilienten, klimaneutralen und zukunftsfähigen Wandertourismus weiterentwickelt werden. Das Konzept fokussiert dabei auf folgende Themen: 1. Schaffung eines resilienten Bewirtschaftungsmodells für Weitwanderwege 2. Ausgestaltung klimaneutraler Wanderprodukte und 3. Grenzüberschreitende Kooperation.
  • „WIEVIEL IST GENUG? Modellhafte Entwicklung der Tourismusregion Heutal“: Anhand dieser Fragestellung will der Verein Ionica Mobility ein umfassendes Datenmodell zu regionaler Wertschöpfung und Tourismus in der Region Heutal zur Berechnung der maximalen Auslastung bzw. Kapazitäten im Tourismus erarbeiten und in der Folge das Heutal als Modell für eine Ganzjahres-Tourismusregion etablieren.
  • Projekt "OFFLINE DORF 2.0": Gargellen Tourismus entwickelt hierzu ein gesundheitstouristisches Konzept, welches Einheimischen und Gästen wissenschaftlich fundierte Digital-Balance-Urlaubserfahrungen ermöglichen soll. Dabei wird in Kooperation zwischen Forschungsinstituten, Innovatoren, Tourismus und weiteren Branchen sowie unter Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung die Grundlage für ein innovatives, klimaresistentes und nachhaltiges touristisches Ganzjahresangebot im Sinne des Resonanztourismus geschaffen.
  • Projekt „Nachhaltige Nutzung: NEUsiedlersee (NNN)“: Ein Konzept für die ökologische Bewirtschaftung des Sees soll die einzigartige Symbiose zwischen Naturraum und lokaler Wirtschaft für die Zukunft gewährleisten. Ein betont breites touristisches Angebot soll die Attraktivität der Seeregion dauerhaft absichern.
  • Projekt „Konzeption eines regionalen MTB-Erlebniswegenetz in der Region Schladming-Dachstein“: Ziel ist die Entwicklung eines niederschwelligen, gemeindeübergreifenden MTB-Konzepts für Einheimische und Gäste. Es geht dabei um die Konzeption von Wegen, die sich am ehesten mit Langlaufloipen oder Premium Wanderwegen vergleichen lassen, aber in diesem Fall speziell für ein hochwertiges, möglichst ganzjähriges Erlebnis am Rad konzipiert sind.

Prämierte Leuchtturmprojekte 2022

Die Leuchtturm-Förderungsaktion "Innovative Beschäftigungsmodelle und Mitarbeiterkonzepte für die Hotellerie und Gastronomie" verfolgte das Ziel, dass sich Tourismusdestinationen und Betriebe mit den aktuellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt beschäftigen und gemeinsam innovative Lösungsansätze in Form von neuen Konzepten erarbeiten und in Umsetzung bringen. Am 28. September 2022 wurden von einer Fachjury sechs Projektvorhaben ausgewählt. Die Siegerprojekte erhalten im Rahmen der Leuchtturmförderung 2022 insgesamt rund eine Million Euro aus Tourismusförderungsmitteln des Bundes und aus Mitteln des Programms für Ländliche Entwicklung 2014-2020 für die Projektumsetzung.

  • Projekt "Ganzheitliches Mitarbeiterinnenkonzept" (ST): Das Projekt in der Region Schladming-Dachstein beinhaltet Studien und Analysen zum Thema und will umfangreiche Tools schaffen. Mit Hilfe einer digitalen Mitarbeiterplattform, eines Mitarbeiter-Bindungsprogramms, eines eJob-Rooms, eines Kommunikationstools, eines Reservierungstools und einer Senioren-Akademie soll es gelingen, das Arbeiten im Tourismus bzw in der Gastronomie nachhaltig wieder attraktiv zu gestalten.
  • Projekt "Gastgeben in Resonanz" (K): Mit dem Projekt soll nach Evaluierung des Status Quo zu "Gastgeben in Resonanz" ein Arbeitsprogramm entwickelt werden, um den Wohn-, Lebens- und Entwicklungsort in der Region Wörthersee für Menschen zu gestalten. Dabei sollen einerseits aus Ganzjahresarbeitsplätzen Lebensräume für die ganze Familie werden und anderseits die HR-Prozesse auf die Anforderungen der "NEW WORK" neuer Generationen angepasst werden.
  • Projekt "Mitarbeiter/in der Zukunft" (OÖ): Die Tourismuswirtschaft im Salzkammergut hat besonders mit den Auswirkungen und Folgen der Krise zu kämpfen. Die Begriffe "Nachhaltigkeit im Job" sowie "Lebensraum-Management" beschäftigen alle. Nach entsprechenden Analysen und Erhebungen sowie Gründung einer Kooperation soll in der Folge die Zusammenarbeit mit Fachhochschulen bzw. Tourismusschulen intensiviert werden. Zusätzlich soll eine Aktion "Pensionisten im Unternehmen" gestartet werden.
  • Projekt "Nachhaltigkeit als Gamechanger" (K): Dieses Projekt sieht die Nachhaltigkeit als Gamechanger, auch im Mitarbeiter:innen-Management: Der Initiative liegt die Annahme zu Grunde, dass ein nachhaltiges und mitarbeiterorientiertes Unternehmen attraktiver ist. Mittels einer, an die Region angepassten und partizipativ entwickelten Nachhaltigkeitsstrategie, sollen Betriebe unterstützt werden, Nachhaltigkeit als Chance zu verstehen und als Unternehmenswert in die Betriebsführung zu integrieren. Dabei sollen qualitätsvolle Lebensräume, in denen sich sowohl Gäste, Mitarbeiter/innen als auch die Bevölkerung wohlfühlen, entstehen. Als zusätzliche Komponenten des Projekts sollen eine Matching-Plattform zur Rekrutierung von Part-Time Mitarbeiter:innen und eine Servicestelle für Mitarbeiter/innen geschaffen werden.
  • Projekt "Employer Branding – Fit für die Zukunft!" (S): Seit 2018 bietet "Team4U", das Mitarbeiter:innenprogramm in Zell am See-Kaprun, einen attraktiven Mehrwert für die Mitarbeiter/innen in der Region. Um den Lebens- und Arbeitsraum noch erstrebens- und lebenswerter zu machen, sollen nun zusätzliche Maßnahmenfelder umgesetzt werden: Aus- und Weiterbildung in dualer Form für Mitarbeiter/innen und Unternehmer/innen, Ausweitung der Kinderbetreuung mit Fokus auf Tourismus-Arbeitszeiten sowie ein Sportprogramm zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter/innen.
  • Projekt "Neuausrichtung Recruiting Fachkräfte" (T): ATRACT eG wurde 2019 gegründet, um dem eklatanten Mitarbeiter:innen-Mangel professionell entgegenzuwirken. Das Programm soll nun mit der Erweiterung "Welcome back in Tourism" besonders Fachkräfte in Österreich und im EU-Raum wieder für die Branche begeistern und beinhaltet neben dem professionellen Recruiting eine Begleitung und laufendes Coaching von Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmer/innen zur Sicherstellung langfristiger, nachhaltiger Arbeitsbeziehungen.

Prämierte Leuchtturmprojekte 2020/2021

Um den Innovationsgeist der heimischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft trotz Corona-Durststrecke zu beflügeln, führte das Tourismusministerium gemeinsam mit der ÖHT die Leuchtturm-Förderaktion "Nachhaltigkeit und Resilienz im Tourismus" durch. Aus über 30 Einreichungen konnten acht Projekte überzeugen und erhielten rund 1,3 Millionen Euro für die Umsetzung ihrer innovativen und nachhaltigen Projektideen.

  • Projekt "Öko-Hallenbad-Benchmark" (T): Ziel dieses Projekts ist es, das nachhaltige Entwicklungskonzept, das Know-how und die gewonnenen Projekterfahrungen aus der Umsetzung eines Öko-Hallenbads im Hotel Stern als Benchmark für die Hotellerie aufzuarbeiten und so zur Wissensvermittlung in der Branche aber auch bei den Gästen und Einheimischen beizutragen.
  • Projekt "Lumberjack" (S): Das Projekt setzt mit seinem gastronomischen Konzept von der Lebensmittelproduktion bis hin zum Konsum auf Regionalität, Nachhaltigkeit und Resilienz in der alpinen Kulturlandschaft. Das neue Gastro-Konzept lebt von der engen Kooperation mit lokalen Landwirten und Förstern.
  • Projekt "Naturforum 4.0 – Lebensräume gestalten" (K): Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung eines Konzepts zum Abbau von Konflikten bei der unterschiedlichen Naturraumnutzung durch Gäste und Einheimische als auch zwischen Tourismus und Land- und Forstwirtschaft. Dabei wird ein Modell partizipativ entwickelt und in drei Naturräumen Kärntens – vom Diskussions- und Mentoringprozess bis zur Kartierung und Beschilderung – pilotiert und die Ergebnisse mit der Fachöffentlichkeit geteilt.
  • Projekt "Bikeking – Trans.Tirol" (T): Trans.tirol ermöglicht die online buchbare "Pauschalradreise", die durch den Gast individuell angepasst und direkt gebucht werden kann: Aufbauend auf bestehenden Tools (Anreise, Routing etc.) erfolgt die Integration von Inhalten entlang der touristischen Dienstleistungskette, mit dem Ziel bedürfnisorientiert diese Leistungen als Paket anzubieten.
  • Projekt "Klimaerde – Nachhaltiger Tourismus" (K): Als Teil einer umfassenden Neuausrichtung des Katschbergs und seiner Strategie, bis 2030 klimaneutral zu werden, werden Biokohle, Grünschnitt und Pferdemist zu Klimaerde umgewandelt und für die Renaturierung von Schipisten und für die Anpflanzung von Blumen- und Bienenwiesen verwendet. "Klimaneutraler Urlaub" soll den Gästen durch ein erweitertes naturnahes Sommerangebot mit Führungen und Kursen nähergebracht werden.
  • Projekt "Kaiserschaft 2.0 – Systemisches Leadership im Tourismus" (T): Ziel des Projekts ist die Weiterbildung der Führungskräfte zu systemisch orientierten Leader/innen sowie die Entwicklungsförderung von Mitarbeiter/innen hin zu selbstständig, unternehmerisch und nachhaltig denkenden "Intrapreneur/innen". Besonderen Stellenwert nimmt dabei die Förderung von Lehrlingen ein.
  • Projekt "ActiVales Nachhaltigkeitsindex" (T): Projektziel ist es, gemeinsam mit den Hotelpartnern und der Universität Innsbruck einen Nachhaltigkeitsindex zu entwickeln und digital auf die Buchungsplattform ActiVales und auf die Webseiten der beteiligten Partner zu integrieren. Dieser Index soll es Gästen erleichtern, nachhaltige und objektive Bewertungskriterien als Entscheidungsgrundlage für Ihre Urlaubswahl heranzuziehen.
  • Projekt "KulturEvents Austria" (K): KulturEvents Austria ist eine Angebotskooperation von regionalen, saisonalen Kulturveranstaltern mit der umliegenden Hotellerie mit dem Ziel, der besseren touristischen Vermarktung. Durch den gezielten Auftritt auf den Nahmärkten (D-A-CH) sowie mit Hilfe spezifisch erarbeiteter VIP-Programme für Gäste soll ein wesentlicher Beitrag zu einem längeren Aufenthalt in der Region geleistet werden.

Prämierte Leuchtturmprojekte 2019

Aus 15 qualitativ hochwertigen Einreichungen wurden von einer Fachjury Anfang November sieben herausragende Projekte unter dem Motto "Digitale Potenziale im Tourismus nutzen" ausgewählt. Die Siegerprojekte erhalten im Rahmen der Leuchtturmförderung 2019 insgesamt rund eine Million Euro aus Tourismusförderungsmitteln des Bundes und aus Mitteln des Programms für Ländliche Entwicklung 2014-2020.

  • Projekt "Social Guide Vorarlberg" (V): Hier wird auf Basis des Big Data Projekts "V-Cloud" mit Hilfe der Software "Curated Cultures" in den Destinationen und Tourismusbetrieben ein sog. "Social Guide" entwickelt und implementiert. Dieser ermöglicht den teilnehmenden Betrieben die Kooperation im Umgang mit "User Generated Content" und die Bildung einer Datenallianz. Die Jury hob vor allem die spannende Verknüpfung der regionalen Informationen mit echten Gästemeinungen bzw. Empfehlungen hervor. Auch die niedrige Zugangsschwelle für Tourismusbetriebe zu diesen strukturierten Daten wurde als besonderer Vorteil gesehen.

  • Projekt "Mediendatenbank Gesundheitstourismus Oberösterreich" (OÖ): Mit der Einführung einer Mediendatenbank für den Gesundheitstourismus in Oberösterreich wird eine Möglichkeit zur bedarfsgerechten und zielgruppenspezifischen Verwendung von digitalen Medien geschaffen. Das Content-Sharing-System bringt hohe Kostensynergien in der Produktion, Bereitstellung und Ausspielung von Content mit sich. Vonseiten der Fachjury wurde hier vor allem die strategische Bedeutung einer bundeslandweiten vereinheitlichten Kommunikation im eMarketing betont.
  • Projekt "Gästegewinnung im ländlichen Raum (GLR)" (NÖ): Durch den Ausbau eines bisher auf Wien beschränkten Online-Magazins soll der ländliche Raum Niederösterreichs ins Interesse von neuen Kundensegmenten bzw. Gästen rücken. Die Jury strich positiv hervor, dass dieses Projekt auch einen Beitrag zur Belebung der ländlichen Wirtshauskultur leistet.
  • Projekt "digital product, service & event access" (K): Mit der Entwicklung eines app-basierten digitalen Zugangssystems wird neben der Validierung auch die Erstellung und Weitergabe von digitalen Tickets möglich gemacht.  Die Gelegenheit gleichzeitig Gästenutzen zu kreieren und durch die leicht zugängliche Technologie viele Betriebe zu inkludieren wurde von der Jury lobend angemerkt.  
  • Projekt "Gästebindungsprogramme für Schladming-Dachstein und Serfaus-Fiss-Ladis" (überregional): In dieser überregionalen Kooperation hat man sich zum Ziel gesetzt, Urlaubende enger an die Tourismusbetriebe zu binden, aktives Upselling zu betreiben und Anreize zum Wiederkehren in die Regionen zu schaffen. Dazu wird eine "digitale Währung" in Form von Gutscheinen, Incentives und Erlebnissen geschaffen, die der Gast bei den Betrieben der Region einlösen kann. Die Jury merkte positiv an, dass dieses Vorhaben auch zur Entzerrung von Kernsaisonen dienen kann.
  • Projekt "Fuschlseeregion B.I.T" (S): In diesem 3-Phasen-Modell sollen Vermieterinnen und Vermieter in den Bereichen "Buchung", "Information" und "Training" unterstützt werden. Wie die Fachjury feststellte, werden durch die Bereitstellung von digitalen Tools und die entsprechende Schulung wichtige strategische Impulse zur Heranführung kleiner Tourismusbetriebe an die Digitalisierung gesetzt.
  • Projekt "Kooperation Digital Valley Yspertal" (NÖ): Mit der Nutzung digitaler Technologie werden durch dieses Vorhaben digitale Content-, Vertriebs- und Marketingplattformen für die lokale und regionale Ebene geschaffen. Die Jury hob lobend hervor, dass mit diesem Projekt eine große Vorbildwirkung in der Nutzung digitaler Potenziale für andere Kleinregionen entstehen kann.

Prämierte Leuchtturmprojekte 2018

Sechs touristische Leuchtturmprojekte zum Thema "Sommerfrische-Innovationen“ wurden Mitte Oktober von einer Fachjury aus 16 Finalisten als Siegerprojekte ermittelt und mit einer Million Euro gefördert. Die Mittel dafür stammen aus der Tourismusförderung des Bundes und aus dem Programm LE 14 – 20.     

  • Das Projekt "Doaswalder Auszeit" in St. Oswald (K): Heuschupfen und Stadel prägen das Ortsbild von St. Oswald. Die Partnerbetriebe des Ortes planen ein "Stadlerlebnis" der besonderen Art – in Kombination mit hochwertiger bäuerlicher Kulinarik und Kulturangeboten für die ganze Familie.
  • Das Kärntner Projekt "Drau Rad & Paddelweg" im Oberen Drautal: Das aktuelle Angebot wird zu einem Kanupaddel-Weitwanderweg weiterentwickelt und verbindet die Themen Radfahren und Kanuwandern. Ressourcen – wie vorhandene Infrastruktur (Unterkünfte, Logistik zum Transport von Rädern, Kanus, Gepäck etc.) - werden gezielt vernetzt. Neu sind die "Selbst-Versorger-Labestationen" an den Ein-/Ausstiegsstellen, bei denen Gäste mit regionalen Produkten verpflegt werden.
  • Das Projekt "eMTB Weitwanderweg Salzkammergut": Bei diesem Projekt wird ein eMountainbike-Weitwanderweg konzipiert, der quer bzw. rund um das Salzkammergut führt und die Themen Natur, Kulinarik und Historie in einer 7 bis 9 tägigen Genusswanderung vereint. Dabei werden auch touristische Attraktionen eingebunden, die nicht direkt am Weg liegen. Begleitend werden ein Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramm erarbeitet sowie die interaktive Darstellung der Wege und weiterer Sehenswürdigkeiten forciert.
  • Das Projekt "Gustav-Klimt-Gärten" am Attersee (OÖ): Seit 1870 wird das Thema "Sommerfrische" am Attersee gelebt – und ist noch immer ein touristisches "Zugpferd" für das gesamte Salzkammergut. Das Gustav Klimt-Zentrum beabsichtigt, die Themen "Kultur" und "Natur" in Kooperation mit den ansässigen Tourismusbetrieben zu verbinden: Die weltberühmten Bilder von Gustav Klimt sollen in Form von Blumenbeeten, mit Blumen und Sträuchern, einem Seerosen-Teich sowie einem kleinen "Rosengarten" nachgebaut und erlebbar gemacht werden.
  • Das Projekt "Schaukonzept Whiskydestillerie", Fa. Affenzeller in OÖ: Dieses touristische Ausflugsziel wird um neue Komponenten wie Online-Führung und Multimedia-Kinosaal erweitert. Im Mittelpunkt dieses Leuchtturmprojekts im Mühlviertel steht die Adaptierung des inneren und äußeren Veranstaltungsbereichs. 
  • Das Projekt "Villa Silly – 100 Prozent Nachhaltig" in der Steiermark: Das geplante Premium-Chalet aus Vollholz wird zu 100 Prozent aus nachhaltigen Baustoffen errichtet und stellt das erste seiner Art in Österreich dar. Im Fokus des begleitenden Freizeitkonzepts steht auch die Interaktion des Gastes mit der Natur und der Region.

Prämierte Leuchtturmprojekte 2017

​Im Herbst 2016 wurde im Hinblick auf die Neuausrichtung der Tourismusstrategie und die Zielsetzungen "Digitalen Wandel gestalten" und "Innovationskraft der Betriebe stärken" ein Projektaufruf für Leuchtturmprojekte zum Thema "Digitalisierung im Tourismus" gestartet, der bis zum 2. Mai 2017 für Projekteinreichungen offen stand.

Eine Fachjury hat aus 19 Finalistinnen und Finalisten sieben Kooperationsprojekte als Sieger der Innovationsmillion 2017 des Bundes ermittelt.

  • Das Projekt "DOODs": DOODs ist ein digitales Tool zur Messung und strategischen Optimierung der Mitarbeiterzufriedenheit im Tourismus. Ziel ist eine nachhaltige Wertschöpfungssteigerung durch glückliche, erfolgreiche Mitarbeiter.
  • Das Projekt "On.Guide": Um Direktbuchungen zu forcieren, stellt die Annotation der Hoteldaten nach schema.org und die semantische Aufbereitung ein wesentliches Erfolgskriterium dar. On.Guide - ein umfassender online Hotelguide - soll potenzielle Gäste bei Hotelauswahl und Urlaubsplanung unterstützen und relevantes touristisches Angebot Österreichs über Datenbank, Website und Chatbot verfügbar machen.
  • Zentrales Vorhaben des Projekts „Strategische digitale Marketingplanung" der Best Alpine Wellness Hotels ist die strategische Neuaufstellung des Marketings im Gäste- und Mitarbeiterbereich. Es wird eine Onlinestrategie ausgearbeitet, welche Kannibalisierungseffekte vermeiden und Kooperationspotenziale besser nutzen soll. Die Entwicklung neuer Tools und die Einführung von Bindungsinstrumenten in beiden Zielsegmenten werden angestrebt.
  • Das Projekt "Big Data Tourismuswissen Lech-Zürs-Schladming" führt Gäste-Daten anonymisiert auf Regionsebene zusammen, um erfolgreiche und fundierte Strategien für die touristische Zukunft der jeweiligen Region zu erstellen. Es wird die gesamte touristische Leistungskette analysiert und anonymisierte Gästeprofile erstellt, die die gesamte "customer journey" abbilden. Auf Basis der skalierbaren Daten erhalten die Regionen neuartige Steuerungsmöglichkeiten.
  • Bei dem Projekt "Wanderwegdigitalisierung & Visualisierung" in der Fuschlseeregion werden die wichtigsten Wanderwege und Loipen mit GPS Daten, Beschreibungen und Bildern in einer Datenbank erfasst. Mit der Bereitstellung eines Online-Tools für die Integration auf Betriebs-Webseiten sowie eines Infoscreens an hochfrequentierten Plätzen wird ein großer Bereich der Informationssuche des Aktivgastes abgedeckt.
  • Mit dem Projekt "Sprachassistenten im Tourismus" will die Tourismusregion Wörthersee mit Hilfe dieser Assistenten, einem ortsbasierten Content Management sowie einer Semantik-Engine dem Gast bestmögliche Unterstützung während seines Aufenthalts bieten. Im Projekt wird die Umsetzung auf Basis von Amazons Echo erfolgen. Der zu entwickelnde Dienst soll jedoch mit überschaubarem Aufwand auf andere Sprachassistenten übertragen werden können.
  • Durch das Projekt "Data Digging - Emotionale Verkaufsförderung durch aktive Vernetzung" soll der Urlaubsgast über die gesamte "customer journey" hinweg digital-emotional für die Inanspruchnahme touristischer Angebote der Destination, ohne aufdringliche und aggressive Verkaufsangebote, animiert werden. Mittels Inspiration durch intelligenten Premium-Content und der Weckung von Sehnsuchtsbildern wird der Gast digital durch die Angebotsvielfalt geleitet. Technologische Innnovationen sollen einfache Kaufprozesse und Interaktionsmöglichkeiten mit den Leistungsträgern ermöglichen.

Prämierte Leuchtturmprojekte 2016

​Aus den 14 Finalisten wurden sechs innovative Projektvorhaben im ländlichen Raum als Siegerprojekte prämiert.

Eingereicht wurden 2016 überwiegend Projektideen zu innovativen baulichen Lösungen im Bereich der Beherbergung, zum Thema "Nachhaltigkeit und zur Rückbesinnung auf regionale Authentizität" sowie zum Thema "Genuss und Lifestyle".

  • Die "art-lodge" der Familie Liesenfeld soll durch die Schaffung eines "Ultra Lokal Angebots" weiterentwickelt und so die Ausflugsmöglichkeiten am Verditz in den Kärntner Nockbergen attraktiviert werden. Beim Projekt "art-lodge/LOKAL" steht der durchgängige lokale Bezug im Mittelpunkt - sei es bei der Errichtung von "MicroHouses" in Budget/Design-Konzeption, eines Skulpturenparks samt Ausflugsgastronomie oder eines "Concept Store" zum Vertrieb lokaler Produkte und Kunst-Editionen.
  • Das Projekt "Hochzeit im Paradies" ist ein Kooperationsprojekt des Vereins Südburgenland - Ein Stück vom Paradies. Aufbauend auf der traditionellen burgenländischen Hochzeitskultur konnte der Verein mit seinem authentischen Projektkonzept zur Etablierung des Südburgenlands als Hochzeits-Paradies überzeugen.
  • Das überregionale Kooperationsprojekt "Holidays on Wheels – Accessible Holidays Austria" von Agnes Fojan wird Menschen mit besonderen Bedürfnissen ihre Suche nach dem passenden Urlaubs- und Freizeitangeboten erleichtern. Diese Online-Plattform soll nicht nur eine mehrdimensionale Suchfunktion nach "barrierefreiem" Urlaub erlauben, sondern stellt auch ein Qualitätsversprechen der gelisteten Angebote dar.
  • Die Konzeptionierung und Errichtung von "Biwaks unter den Sternen" steht im Fokus des regionalen Kooperationsprojekts der Millstätter See Innovations- & Marken GmbH. Damit soll das innovative Übernachtungsangebot der Region passend zur strategischen Ausrichtung - "Zeit zu zweit" und "See- und Bergberührungen®" - erweitert werden.
  • Die handwerkliche Kunst und der Genuss stehen im Mittelpunkt des einzelbetrieblichen Projekts von Dieter Franz Craigher: die "Schokoladeerlebniswelt" in Friesach ist pure Erlebniskulinarik mit hands-on Charakter (Schokoladeselbstproduktion für Gäste) und gipfelt in der Kooperation mit regionalen Firmen.
  • "Die POTO" - ein Oldtimer-Schiff aus dem Jahr 1924 - soll zu einem Luxusappartment der Hotel Koller GmbH am Millstätter See umfunktioniert werden. Das Schiff soll künftig nicht nur eine zusätzliche Nächtigungsmöglichkeit für die hauseigenen Gäste bieten, sondern auch für Seerundfahrten nutzbar gemacht werden.

Prämierte Leuchtturmprojekte 2015

​​Eine Fachjury hat nach einem mehrstufigen Auswahlprozess aus 22 Finalisten sechs innovative Tourismusvorhaben im ländlichen Raum für eine Förderung ausgewählt. Prämiert wurden Vorhaben für kreative und buchungsrelevante innovative Angebote, die von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) der Tourismus- und Freizeitwirtschaft oder von überbetrieblichen Kooperationen entlang der touristischen Wertschöpfungskette im ländlichen Raum eingereicht wurden. Neben dem Bereich der elektronischen Vermarktung waren vor allem neue bauliche Lösungen in der Hotellerie sowie die Rückbesinnung auf regionale Besonderheiten zentrale Projektideen.

Mit dem Projekt "Waldluftbaden" und dem Slogan "Eintauchen in die heilsame Atmosphäre des Mühlviertler Waldes" will die ARGE Waldluftbaden das Thema Wald erlebbar machen. Mit dem Projekt "Mesnerhof-C Abschnitt Camp" soll der seit 2013 bestehende Mesnerhof in Steinberg am Rofan in Tirol um 24 Schlafplätze in einem ehemaligen Stadl erweitert und damit dem erkennbaren Trend zur Individualisierung der Beherbergung entsprochen werden. Die bestehenden Ferienappartements des EBH Feriendorf am Weißensee in Kärnten sollen mit dem Projekt "(H)AUS der Natur" erweitert werden. Die ARGE "Indoor Kletterwald" will mit ihrem Projekt "Indoor Kletterwald" im oberösterreichischen Mühlviertel ein sportliches Ganzjahres - Abenteuer im Innenraum schaffen. Die Am Gut von S'Jörgen KG plant mit ihrem Projekt "Winzerzimmer" die Errichtung von acht Winzerzimmern. Mit dem Projekt "Slow Food Travel Alpe-Adria" will die ARGE Betriebskooperation Slow Food Travel eine nachhaltige Angebotskooperation im Bereich Slow Food Travel im Kärntner Gailtal schaffen und Kärnten als kulinarischen Erlebnisraum in diesem Bereich positionieren.

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