Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Tourismus und die SDGs

Die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

SDG
Foto: OECD

Am 25. September 2015 beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen die "Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung", die mit Inkrafttreten am 1. Jänner 2016 zur Handlungsmaxime für 193 Staaten wurde. Kernstück dieses ambitionierten Aktionsplans sind die 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals oder SDGs) der Vereinten Nationen, deren umfassender Zielkatalog in den nächsten 15 Jahren durch soziale, ökonomische und ökologische Maßnahmen - von Armutsbekämpfung über den schonenden Umgang mit Ressourcen bis hin zu Frieden und Gerechtigkeit - erreicht werden soll.

Im Gegensatz zu den 2015 ausgelaufenen "Millenium Development Goals (MDGs)" gelten die SDGs gleichermaßen für Entwicklungs- als auch für Industriestaaten. Die SDGs richten sich nicht nur an Staaten und öffentliche Stellen, sondern es werden dezidiert auch Unternehmen aufgerufen "ihre Kreativität und Innovationskraft zur Lösung der Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung anzuwenden."

Mehr dazu:

Zur Umsetzung der SDGs in Österreich:

Welchen Beitrag kann Tourismus leisten?

Schloegener-Schlinge
Foto: Oesterreich-Werbung_Peter-Burgstaller

Weiter unten finden Sie zu jedem einzelnen der 17 SDGs die Auslegung der Welttourismusorganisation (UN Tourism), Details zu den Unterzielen, Informationsquellen sowie Beispiele österreichischer Initiativen zur Umsetzung der Agenda 2030 im Tourismus. Es wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Sie kennen weitere interessante Quellen und Projekte? Wir freuen uns über Ihre Vorschläge!

Nachhaltiges Handeln muss auch messbar sein. In Österreich wurden daher im Zuge des "Plan T - Masterplan für Tourismus" Nachhaltigkeitsindikatoren für die Analyse der ökonomischen, ökologischen und soziokulturellen Auswirkungen des Tourismus erarbeitet, die laufend weiter entwickelt werden und jedes Jahr im Tourismusbericht abgebildet sind. Auf internationaler Ebene hat UN Tourism unter maßgeblicher Beteiligung der Statistik Austria einen neuen globalen statistischen Standard erarbeitet: Measuring the Sustainability of Tourism (MST).

Zudem gibt es zahlreiche Nachhaltigkeitsinitiativen, die dazu anregen, sich international zu engagieren, zu vernetzen und mehr Sichtbarkeit zu erlangen - eine Auswahl finden Sie auf unserer Webseite.

Mehr dazu:

Wie setzen sich Studierende, Schülerinnen und Schüler mit Tourismus und SDGs auseinander?

Bibliothek
Foto: Unsplash

Mit dem Projekt Tourismus und die SDGs bieten wir auch eine Plattform für Forschungsarbeiten von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden österreichischer Schulen, Fachhochschulen und Universitäten mit Tourismusschwerpunkt.

Die Arbeiten liefern Erkenntnisse und Einblicke zum Thema Tourismus und Nachhaltigkeit und damit auch zu den SDGs. Sie dienen allen interessierten Personen als Informationsquelle, insbesondere auch Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden, die sich mit ähnlichen Fragestellungen beschäftigen.

Hier geht's zu den Forschungsarbeiten!

Die 17 SDGs - Beispiele aus dem Tourismus

SDG Nachhaltigkeitsziel 1: Keine Armut
Foto: OECD

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 1 beitragen kann: "Als einer der größten und am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweige der Welt ist der Tourismus gut aufgestellt, um Wirtschaftswachstum und Entwicklung auf allen Ebenen zu fördern und durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für Einkommen zu sorgen. Die Entwicklung von nachhaltigem Tourismus und seine Auswirkungen auf der lokalen Ebene können mit nationalen Zielen zur Verringerung von Armut, Zielen zur Förderung von Unternehmertum und von kleinen Unternehmen und zur Stärkung benachteiligter Gruppen, insbesondere junger Menschen und Frauen, verbunden werden."

Details zu SDG 1 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

2Kein Hunger
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 2 beitragen kann: "Tourismus kann die landwirtschaftliche Produktivität beleben, indem Herstellung, Verwendung und Verkauf lokaler Produkte in Tourismusdestinationen und deren umfassende Integration in die touristische Wertschöpfungskette gefördert werden. Darüber hinaus kann der Agrotourismus, ein Wachstumssegment des Tourismus, die herkömmlichen landwirtschaftlichen Aktivitäten ergänzen. Der daraus resultierende Anstieg des Einkommens der lokalen Bevölkerung kann zu einer widerstandsfähigeren Landwirtschaft führen und gleichzeitig den Wert der touristischen Erfahrung steigern."

Details zu SDG 2 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

3Gesundheit und Wohlergehen
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 3 beitragen kann: "Der Beitrag des Tourismus zu Wirtschaftswachstum und Entwicklung kann auch Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit und Wohlergehen anstoßen. Deviseneinnahmen und Steuereinnahmen im Tourismus können in die Gesundheitsversorgung und in Gesundheitsdienste reinvestiert werden, unter anderem mit dem Ziel der Verbesserung der Gesundheit von Müttern, der Verringerung der Kindersterblichkeit und der Vorbeugung von Krankheiten."

Darüber hinaus ist der Tourismus durch die Möglichkeit, im Urlaub und auf Reisen zu entspannen, geeignet, direkte gesundheitsfördernde Effekte auf Menschen zu entfalten. Die Förderung von Sicherheit und Gesundheitsaspekten durch Destinationen und Tourismusbetriebe kann ebenfalls zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele in diesem Bereich beitragen.

Details zu SDG 3 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

4Hochwertige Bildung
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 4 beitragen kann: "Für einen florierenden Tourismus sind gut ausgebildete und fachkundige Arbeitskräfte entscheidend. Die Branche kann Anreize dafür schaffen, in Bildung und Berufsausbildung zu investieren und mittels grenzüberschreitender Vereinbarungen über Qualifikationen, Standards und Zertifizierung zur Arbeitsmobilität beitragen. Insbesondere junge Menschen, Frauen, Senioren, die indigene Bevölkerung und Menschen, die einer besonderen Förderung bedürfen, sollten von Bildung profitieren, wo der Tourismus das Potenzial hat, Inklusion, die Werte einer Kultur der Toleranz, Frieden und Gewaltfreiheit sowie alle Aspekte des globalen Austauschs und der Weltbürgerschaft zu fördern."

Details zu SDG 4 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

5Geschlechter-Gleichheit
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 5 beitragen kann: "Tourismus kann auf vielfältige Weise zur Selbstbestimmung von Frauen beitragen, insbesondere durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Schaffung von Erwerbsmöglichkeiten in kleinen und großen touristischen Einrichtungen und im Gastgewerbe. Als eine der Branchen mit den höchsten Anteilen an weiblichen Beschäftigten und Unternehmerinnen kann der Tourismus ein Instrument für die Freisetzung des Potenzials von Frauen sein, indem er zu ihrer Vollbeschäftigung und zu Führungspositionen für Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen beiträgt."

Details zu SDG 5 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

6 - SDG Nachhaltigkeitsziel6: Sauberes Wasser und Sanitärversorgung
Foto: OECD

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 6 beitragen kann: "Der Tourismus kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Zugang zu Wasser und eine sichere Wasserversorgung sowie Hygiene und Sanitärversorgung für alle zu erreichen. Die effiziente Nutzung von Wasser in der Tourismusbranche zusammen mit angemessenen Sicherheitsmaßnahmen, Abwasserwirtschaft, Verschmutzungskontrolle und Technologieeffizienz können der Schlüssel zur Wahrung unserer wertvollsten Ressource sein."

Details zu SDG 6 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

7 - SDG Nachhaltigkeitsziel 7: Bezahlbare und saubere Energie
Foto: OECD

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 7 beitragen kann: "Als eine Branche mit einem hohen Energiebedarf kann der Tourismus die Umstellung auf erneuerbare Energien beschleunigen und deren Anteil am globalen Energiemix erhöhen. Folglich kann der Tourismus mit der Förderung angemessener und langfristiger Investitionen in nachhaltige Energiequellen dazu beitragen, Treibhausgas-Emissionen zu senken, den Klimawandel abzuschwächen und einen Beitrag zu innovativen und neuen Energielösungen in Städten, auf dem Land und in abgelegenen Gebieten zu leisten."

Details zu SDG 7 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

8Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 8 beitragen kann: "Tourismus ist ein Motor für globales Wirtschaftswachstum; 2019 entfiel jeder 10. Arbeitsplatz weltweit auf die Branche. Durch den Zugang zu menschenwürdigen Arbeitsmöglichkeiten in der Tourismusbranche kann die Gesellschaft - und können insbesondere junge Menschen und Frauen - von einer besseren Ausbildung und von beruflicher Entwicklung profitieren. Unter Ziel 8.9 wird der Beitrag der Branche zur Schaffung von Arbeitsplätzen gewürdigt: 'Bis 2030 Maßnahmen zur Förderung des nachhaltigen Tourismus ausarbeiten und umsetzen, der Arbeitsplätze schafft und lokale Kultur und Produkte fördert'."

Details zu SDG 8 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

9 - SDG Nachhaltigkeitsziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 9 beitragen kann: "Die Entwicklung des Tourismus hängt von einer guten öffentlichen und privaten Infrastruktur und von einem innovativen Umfeld ab. Die Branche kann ihrerseits einen Anreiz dafür schaffen, dass nationale Regierungen ihre Infrastruktur ausbauen und ihre Industrien modernisieren und sie damit nachhaltiger, ressourceneffizienter und sauberer machen. Dies dürfte mehr Touristen und sonstige Quellen ausländischer Investitionen anziehen. Es dürfte auch die weitere für Wirtschaftswachstum, Entwicklung und Innovation notwendige nachhaltige Industrialisierung erleichtern."

Details zu SDG 9 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

10Weniger Ungleichheiten
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 10 beitragen kann: "Der Tourismus kann ein schlagkräftiges Instrument für die Entwicklung von Kommunen und die Reduzierung von Ungleichheit sein, wenn er die Menschen vor Ort und alle wichtigen Akteure in seine Entwicklung einbindet. Tourismus kann zur Stadterneuerung und zur ländlichen Entwicklung beitragen und regionale Ungleichheiten verringern, indem die lokale Bevölkerung Entwicklungsmöglichkeiten an ihrem Heimatort erhält. Darüber hinaus stellt der Tourismus ein effektives Mittel für Entwicklungsländer dar, an der Weltwirtschaft teilzuhaben. 2014 erwirtschafteten die am wenigsten entwickelten Länder (LDCs) 16,4 Milliarden US-Dollar durch Exporte im internationalen Tourismus im  Vergleich zu 2,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2000. Damit ist die Branche eine wichtige Säule ihrer Volkswirtschaften geworden (7 Prozent der gesamten Exporte), und einige der am wenigsten entwickelten Länder konnten diesen Status damit hinter sich lassen."

Details zu SDG 10 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

11 - SDG Nachhaltigkeitsziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 11 beitragen kann: "Eine Stadt, die für ihre Einwohner nicht gut ist, ist auch für Touristen nicht gut. Nachhaltiger Tourismus hat das Potenzial, die städtische Infrastruktur und die allgemeine Zugänglichkeit im Tourismus voranzubringen, die Sanierung verfallener Gebiete zu fördern und das Kultur- und Naturerbe zu bewahren - Stärken, von denen der Tourismus abhängt. Mehr Investitionen in "grüne" Infrastruktur (effizientere Transportmittel, weniger Luftverschmutzung, Schutz von Kulturstätten und Freiflächen etc.) sollten die Städte "intelligenter" und "grüner" machen, und davon können nicht nur die Bewohner, sondern auch die Touristen profitieren."

Details zu SDG 11 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

12Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 12 beitragen kann: "Eine Tourismusbranche mit nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern kann eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung der globalen Umstellung auf Nachhaltigkeit spielen. Zu diesem Zweck muss sie, wie im Unterziel 12.b des Ziels 12 formuliert, 'Instrumente zur Beobachtung der Auswirkungen eines nachhaltigen Tourismus, der Arbeitsplätze schafft sowie die lokale Kultur und lokale Produkte fördert, entwickeln und anwenden'. Das Programm für nachhaltigen Tourismus (STP) des 10-Jahresrahmens für Programme zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern (10YFP) verfolgt das Ziel, solche Muster zu entwickeln; dies umfasst ressourceneffiziente Initiativen, die zu besseren Ergebnissen mit Blick auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt führen."

Details zu SDG 12 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

13Maßnahmen zum Klimaschutz
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 13 beitragen kann: "Tourismus trägt zum Klimawandel bei und wird von ihm beeinträchtigt. Es ist somit im Interesse der Branche, bei der globalen Antwort auf den Klimawandel eine führende Rolle zu spielen. Durch die Senkung des Energieverbrauchs und die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen insbesondere im Transport- und Beherbergungssektor kann der Tourismus dazu beitragen, eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen."

Details zu SDG 13 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

14Leben unter Wasser
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 14 beitragen kann: "Der Küsten- und Meerestourismus, die größten Segmente des Tourismus, insbesondere für die kleinen Inselstaaten unter den Entwicklungsländern (SIDS), ist von gesunden Meeres-Ökosystemen abhängig. Tourismusentwicklung muss Teil des Integrierten Küstenzonenmanagements sein, um einen Beitrag dazu zu leisten, die fragilen Meeres-Ökosysteme zu schützen und zu bewahren, und als Instrument zur Förderung einer "blauen" Wirtschaft im Einklang mit Ziel 14.7 zu dienen: 'Bis 2030 die wirtschaftlichen Vorteile für SIDS und LDCs aus der nachhaltigen Nutzung von Meeresressourcen vergrößern, einschließlich durch nachhaltige Bewirtschaftung in den Bereichen Fischerei, Aquakultur und Tourismus'."

Die schonende Nutzung von Gewässerressourcen ist auch für ein Binnenland wie Österreich von großer Bedeutung. Nachhaltiger Tourismus bietet die Möglichkeit, die Vorzüge der ausgeprägten Fluss- und Seenlandschaften zu nutzen und gleichzeitig zu deren Erhaltung beizutragen.

Details zu SDG 14 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

15Leben am Land
Foto: UN

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 15 beitragen kann: "Eindrucksvolle Landschaften, ursprüngliche Wälder, eine reiche Artenvielfalt und Naturerbestätten sind häufig die wesentlichen Gründe dafür, dass Touristen eine Destination besuchen. Nachhaltiger Tourismus kann eine wichtige Rolle spielen, nicht nur hinsichtlich des Schutzes und Erhalts der Artenvielfalt, sondern auch des respektvollen Umgangs mit Land-Ökosystemen, und zwar durch seine Anstrengungen zur Verringerung von Abfällen und Verbrauch, zum Schutz der einheimischen Flora und Fauna und seiner Aktivitäten zur Bewusstseinsschaffung."

Details zu SDG 15 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

16 - SDG Nachhaltigkeitsziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Foto: OECD

Was der Tourismus laut UN Tourism zu SDG 16 beitragen kann: "Da der Tourismus Milliarden von Begegnungen zwischen Menschen verschiedenen kulturellen Hintergrundes mit sich bringt, kann die Branche multikulturelle Toleranz und Verständnis zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften fördern und damit den Grundstein für friedvollere Gesellschaften legen. Nachhaltiger Tourismus, der der lokalen Bevölkerung Nutzen bringt und sie einbezieht, kann darüber hinaus als Existenzgrundlage dienen, kulturelle Identitäten stärken und unternehmerische Aktivitäten beleben und damit einen Beitrag dazu leisten, dass Gewalt und Konflikte nicht Fuß fassen, und den Frieden in Gesellschaften nach Konflikten stärken."

Details zu SDG 16 und seinen Unterzielen

Mehr dazu:

Beispiele aus der Praxis:

17Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Foto: UN

Was der Tourismus laut UNWTO zu SDG 17 beitragen kann: "Angesichts seines Sektor übergreifenden Charakters kann der Tourismus öffentlich-private Partnerschaften stärken und Akteure auf mehreren Ebenen - der internationalen, nationalen, regionalen und lokalen - zur Zusammenarbeit bewegen, um die SDGs und weitere allgemeine Ziele zu erreichen. Öffentlich-private Zusammenarbeit und öffentlich-private Partnerschaften sind in der Tat eine notwendige und wesentliche Grundlage für die Entwicklung des Tourismus ebenso wie ein verstärktes Bewusstsein für die Rolle des Tourismus hinsichtlich der Umsetzung der Post-2015-Entwicklungsagenda."

Details zu SDG 17 und seinen Unterzielen

Mehr dazu: