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Innovation im Tourismus

Gezielte Impulse für Innovationen leisten einen wesentlichen Beitrag zum langfristigen Erfolg der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Sie schaffen Unverwechselbarkeit und garantieren die Erschließung neuer Märkte.

ÖIT Logo

Österreichischer Innovationspreis Tourismus (ÖIT)

Entscheidend für eine erfolgreiche Tourismusdestination sind Kooperationen auf allen Ebenen und zwischen Sektoren. Da Tourismus ein komplexes Netzwerk ist, setzt der Masterplan für Tourismus (Plan T) auf die Zusammenarbeit von Bund und Bundesländern, Interessenvertretungen und Verbänden als auch auf grenzüberschreitende Kooperationen. Daher verleiht das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den Bundesländern den Österreichischen Innovationspreis Tourismus (ÖIT), um die Bedeutung des Tourismus und die wichtigen, innovativen Impulse in diesem Wirtschaftssektor zu würdigen.

Österreichischer Innovationspreis Tourismus 2024

Thema des ÖIT 2024 waren "Innovative kulinarische Erlebnisse". Im Fokus des 6. ÖIT stand das erfolgreiche Streben von Betrieben und betrieblichen Kooperationen im österreichischen Tourismus, durch gezielte Produktgestaltung und einen entsprechenden Marketingmix tatkräftig dazu beizutragen, Österreich als wichtige Kulinarik-Destination in Europa zu positionieren. Dabei wurden vor allem innovative kulinarische Initiativen, die einen nachhaltigen und netzwerkorientierten Ansatz verfolgen und das kulinarische Erlebnis in den Mittelpunkt stellen, gewürdigt.

Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler hat am 22. April 2024 im Casino Velden am Wörthersee den Österreichischen Innovationspreis Tourismus 2024 an innovative, kulinarische Initiativen und Erlebnisse in zwei Kategorien verliehen:

1. Kategorie: Einzelbetriebliche Initiativen der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft
2. Kategorie: Kooperationen von Betrieben der österreichischen Tourismus- und  Freizeitwirtschaft bzw. Kooperationen mit klarer, touristischer Ausrichtung gemeinsam mit anderen Tourismusbetrieben, Tourismusverbänden, Landes-Tourismus-Organisationen, tourismusnahen Dienstleisterinnen und Dienstleistern (z. B. Freizeitanlagen, touristische Initiativen), Angebotsgruppen etc.

In der Kategorie "Einzelbetriebliche Initiativen" gewann "Augora Fermente – Marktplatz der Fermentation" von Augora e.U. (Wien). Den Sieg in der Kategorie "Überbetriebliche Kooperationen" holte die Initiative "Genussbotschafter*in Ötztal" von Ötztal Tourismus/Lebensraum Ötztal gemeinsam mit erbe kulturraum sölden und Raiffeisenbanken Bezirk Imst (Tirol). Die von einer unabhängigen Expertenjury ausgewählten Gewinnerinnen und Gewinner erhalten ein Preisgeld von je 5.000 Euro, welches vom Bund und dem jeweiligen Bundesland zu gleichen Teilen getragen wird.

In der Kategorie "Einzelbetriebliche Initiativen" wurde die Initiative "Friends and Fools" des Rote Wand Gourmet Hotels (Vorarlberg) mit dem zweiten Platz und mit einem Preisgeld von 3.000 Euro ausgezeichnet. Der dritte Platz ging mit einem Preisgeld von 2.000 Euro an "Gemüse.SUSHI-Fasten" vom Kurhaus Marienkron (Burgenland). In der Kategorie "Überbetriebliche Kooperationen" erreichten die "Mostviertler Feldversuche" der Mostviertel Tourismus GmbH (Niederösterreich) den zweiten Platz mit einem Preisgeld von 3.000 Euro. Den dritten Platz – jeweils mit 2.000 Euro dotiert – teilen sich die beiden Initiativen "Slow Food Kärnten – Reisen zu den Wurzeln des guten Geschmacks" von Gut.Sauber.Fair. – Vereinigung zur Förderung der Ernährungs- und Esskultur in Kärnten sowie die "Alpine Küche: Eine grenzübergreifende Kulinarik-Initiative" der SalzburgerLand Tourismus GmbH (Salzburg).

Dieses Jahr wurde auch ein Sonderpreis an "Die Edelgreisslerei – Bühne des Genusses mit Bildungsauftrag" von Herwig Ertl (Kärnten) verliehen. Überzeugt haben die Jury die regionalwirtschaftlichen Impulse, die touristische Strahlkraft und der Innovationsgeist dieses Feinkostladens.

Anerkennungsurkunden gingen an "Kochschule & Catering mit nachhaltiger Regionalität" der cook up kitchen e.U. von Viktoria Stranzinger (Oberösterreich), "SeeSushi®" von Dominik Edlinger (Salzburg), "Mohrenwirt´s kulinarische Reise durch die vier Jahreszeiten" vom Hotel zum Mohren (Tirol), "Brausilvester" der OÖ Wirtshauskultur "KultiWirte" (Oberösterreich), "into the wold – das Gravelbike-Event im Bregenzerwald" von buero balanka OG & Philipp Altenberger (Vorarlberg).

Jurybegründungen für die Siegerinitiativen

"Augora Fermente" schafft in außergewöhnlicher Form Bewusstsein für Lebensmittel und belebt alte, traditionelle Methoden, wie Verschwendung reduziert werden kann. Es ist eine besonders attraktive, innovative Ergänzung des touristischen Angebots der Weltstadt Wien. Fermentieren ist ein uralter Prozess, der gerade neu entdeckt wird. "Augora Fermente" denkt über das Sauerkraut hinaus und interpretiert diese Kulturtechnik neu und modern. Das Projekt hat sehr viele Standbeine, ist wirtschaftlich diversifiziert und betont zudem den Gesundheitsaspekt.

"Genussbotschafter/in Ötztal" ist sehr breit und umfassend aufgestellt, besticht durch seine Professionalität und setzt auf eine Weiterentwicklung der im Tourismus Tätigen. Damit strahlt es auf die Bevölkerung im Tal aus. Es stellt eine besondere Herausforderung dar, in einer touristischen Hochburg Österreichs "back to the roots" zu gehen und Kulinarik wieder in einer bodenständigeren und authentischeren Form zu präsentieren. Hervorzuheben ist auch die erfolgreiche Förderung der Zusammenarbeit zwischen Lehrlingen und regionalen Produzentinnen und Produzenten, die starke touristische Vorbildwirkung, die hohe ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit sowie der zielgerichtete Einsatz digitaler Technologien.

Urkundenüberreichung an Augora Fermente
1. Platz "Einzelbetriebliche Initiativen": Augora Fermente - Marktplatz der
Fermentation
v.l.n.r.: Alexandra Liberda, Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler
 
Foto: STUDIOHORST.AT
Urkundenüberreichung an Genussbotschafter*in Ötztal
1. Platz "Überbetriebliche Kooperationen": Genussbotschafter*in Ötztal
v.l.n.r.: Claus Scheiber, Thomas Kleon, Stefani Aleksova, Raphael Kuen, Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler, Petra Paolazzi
 
Foto: STUDIOHORST.AT

Initiativen der 1. und 2. Kategorie

Das Kurhaus Marienkron verbindet die Tradition des Fastens mit auch hierzulande sehr populären Sushi-Spezialitäten. Das wachsende Interesse bei 18-29-Jährigen an den positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Fastens gab den Anstoß, für diese Zielgruppe eine zeitgemäße Variante des Fastens zu entwickeln. Beim „Gemüse.SUSHI-Fasten“ werden mittags Gemüse-Sushi und Gemüse-Maki serviert. Anstelle von Fisch werden verschiedene Rüben und Karotten in einer schmackhaften Marinade pochiert und geräuchert. Gemüse und Reis werden regional bezogen. Eine Neuinterpretation, die für ein neues Geschmackserlebnis in der Reduktion sorgt - die gelungene Verbindung von Fasten und Genuss.

Mehr dazu auf www.marienkron.at

Die Edelgreisslerei ist ein Ort, sowohl in der virtuellen wie auch in der realen Welt, der Lebensmittel in den Mittelpunkt stellt – ein Ort, der für den genussvollen Umgang mit der Natur und für ein nachhaltiges und gesundheitsbewusstes Einkaufen steht. Kundinnen und Kunden können besondere Lebensmittel mit Geschichte finden, verkosten und kombinieren und werden motiviert, die nachhaltigen Ansätze zum bewussten Konsum selbst zu leben. Für Produzentinnen und Produzenten ist die Edelgreisslerei die Drehscheibe im Alpe-Adria-Raum. Durch digitale Prozesse von der Bestellung über die Lieferkette bis zum Versand schafft dieser Feinkostladen eine 24-h-Lieferung in ganz Österreich – besonders wichtig bei frischen Lebensmitteln.

Näheres auf www.herwig-ertl.at

Die cook up kitchen steht für Regionalität, Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, Vielseitigkeit, Bodenständigkeit und die Leidenschaft zum Kochen. Kleinere Erzeugerinnern und Erzeuger, Lieferantinnen und Lieferanten und vor allem Bäuerinnen und Bauern aus der Region werden unterstützt. Viktoria Stranzinger ist die unermüdliche, treibende Kraft hinter diesem Projekt. Um eine entsprechende Qualität gewährleisten zu können, besucht sie die Unternehmen regelmäßig, um sich vor Ort ein Bild über die Lebensumstände der Tiere und die Arbeitsweise im Unternehmen zu machen. Ein großer Teil von Obst und Gemüse wird selbst angepflanzt. Egal ob Kochkurs, Geburtstagsfeier oder Cateringauftrag - für die cook up kitchen stehen die Qualität der Lebensmittel und der schonende Umgang damit im Vordergrund.

Nähere Informationen auf www.cookupkitchen.at sowie www.cookup-event.at

„SeeSushi®“ ist ein innovatives Restaurantkonzept, das trotz herausfordernder Zeiten in der Branche beweist, dass man mit Kreativität, neuen Ideen und unermüdlichem Einsatz nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein, sondern auch andere inspirieren und motivieren kann. Das Herzstück von „SeeSushi®“ ist die Verarbeitung von Süßwasserfischen aus Österreich (vor allem aus dem Wolfgangsee und dem Raum Bad Aussee) zu erstklassigem Sushi. Dominik Edlinger und sein Team haben ein Verfahren zum „Fish Aging“ entwickelt, das es ermöglicht, größere Mengen an frischem Fisch für die Herstellung von Sushi vorzubereiten. In der SeeSushi School wird das Know-how an Verbraucherinnen und Verbraucher sowie an Kolleginnen und Kollegen weitergegeben. Im Online-Shop werden hochwertige und nachhaltige Produkte rund um das Thema Sushi angeboten.

Mehr Informationen auf https://seesushi.net/

Das Hotel zum Mohren bietet den Gästen das ganze Jahr ein abwechslungsreiches kulinarisches Erlebnis. Während der Regionalwochen werden den Gästen im Herbst besondere Wildspezialitäten aus den heimischen Wäldern und im Frühjahr feinste Spargelgerichte geboten. Beim Gourmet-Table gibt es zusätzlich zum Steak-Menü das eine oder andere Special Cut aus regionaler Landwirtschaft, das im hauseigenen Dry Ager veredelt wird. Am Chef‘s-Table finden sich Gerichte aus regionalen und saisonalen Produkten, kombiniert mit internationaler Küche. Zusätzlich gibt es noch die Starkbierzeit und Special Events wie die Weiße Nacht am Zeillerplatz oder den „Longest Table“, wo 60 Personen an einer Tafel ein 4-Gänge-Menü unter blauem Himmel genießen können.

Mehr dazu auf www.hotel-mohren.at

„Friends and Fools“ ist eine Community für Food, Fun & Ideas, die „back to the roots“ und gleichzeitig „into the future” geht. Neben gutem Essen, tollem Service, Kunst, Innovation, Nachhaltigkeit wird auch Wissen vermittelt. In der „Friends and Fools Lounge“ mit Culinary Lab, Bakery, Charcuterie und Fromagerie wird nach dem ultimativen alpinen Geschmack geforscht und ein „Zero Waste“ Konzept verfolgt. Der auf 1500m angelegte Garten liefert nicht nur das Gemüse für das Hotel, sondern auch Erkenntnisse, welche Gemüsesorten auf dieser Seehöhe gut wachsen. Über das ganze Jahr hinweg werden mehrtägige Events mit Vorträgen, Musik, Feldküchen, Masterclasses, Dinners, Wine Tastings angeboten. Damit wurde ein Ort geschaffen, wo gemeinsam geredet, diskutiert, gesungen, gegessen, getrunken und gelernt werden kann – wo Nachhaltigkeit und Regionalität gelebt werden.

Näheres auf https://www.rotewand.com/friends-and-fools/

Bei Augora dreht sich alles um das Thema Fermentation - im Restaurant, in der Produktion, in der Greisslerei und im Schulungsbetrieb. Mit der Fermentation wird eine alte Kulturtechnik wiederbelebt. Alle Speisen werden von Grund auf selbst hergestellt aus besten heimischen Zutaten. Dabei werden auch altes Raritätengemüse wie Kardi, Schwarzkohl, Rüben und Hülsenfrüchte sowie jene Teile des Fleisches, die wenig bekannt sind, wie Secreto, Fricandeau und Zwerchfell verarbeitet. Der Großteil der Fermente wird vor Ort produziert. Neben der kulinarischen Erfahrung im Restaurant werden die Produkte in der angeschlossenen Greisslerei zum Verkauf angeboten. Ein breites Kursangebot ermutigt Menschen, selbst zu  fermentieren, selbst zu käsen oder auch ein ganzes Schwein zu zerlegen.

Weitere Informationen auf www.augora.at

Slow Food Kärnten ist ein Zusammenschluss von Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen aus dem Bereich Tourismus, Landwirtschaft, Gastronomie und Bildung. Ziel der Initiative ist die Verankerung, Erhaltung und Weiterentwicklung der regionalen Kulinarik mit regionstypischen Herstellungsmethoden, das Bewahren des kulturellen Erbes, das Schützen der Natur, der Vielfalt und der regionalen Ressourcen. Erreicht wird dies durch zahlreiche Maßnahmen, wie den Slow Food Travel Regionen, Slow Food Dörfern, Slow Food Presidi Produkten, Slow Food Guide, Slow Food Köche, Slow Food Veranstaltungen, Slow Food Akademie. Der Gast soll bei allem die Authentizität bewusst wahrnehmen und wird durch die Teilnahme bei Erlebnisprogrammen auch aktiv in die Herstellung eingebunden.

Mehr dazu auf www.slowfood-kaernten.at

Die „Mostviertler Feldversuche“ sind ein Zusammenschluss der Mostviertel Tourismus GmbH mit den besten Köchinnen und Köchen sowie Produzentinnen und Produzenten, Winzerinnen und Winzern des Mostviertels. Im Rahmen von kulinarischen Veranstaltungen werden die regionalen Produkte des Mostviertels auf experimentelle und innovative Art und Weise auf die Teller und ins Glas gebracht - und dies an außergewöhnlichen Plätzen wie im Birnengarten oder auf einer Burg. Die Gäste werden aktiv in das Geschehen eingebunden, dürfen sammeln, pflücken, schneiden, schmecken und riechen. Darüber hinaus gibt es Kooperationen mit innovativen Manufakturen und Produzentinnen und Produzenten. Es werden ausschließlich Hauptprodukte aus dem Mostviertel verwendet (Fleisch, Wild, Fisch, Gemüse, Käse, ...).

Infos auf www.feldversuche.at sowie auf www.mostviertel.at

Das „Brausilvester“ ist eine Initiative der KultiWirte, welche eine mittelalterliche Tradition wieder aufgreift. Das Brauchtum stammt aus Zeiten, in denen es mangels fehlender Kühlsysteme noch nicht möglich war, ganzjährig Bier zu brauen. Erst Anfang Oktober konnte die Bierproduktion mit Hopfen und Getreide aus der frischen Ernte wieder bedenkenlos aufgenommen werden. Die „KultiWirte“ nutzen das „Brausilvester“, um dieses Brauchtum wieder aufleben zu lassen und verfeinern ab Anfang Oktober für 4-5 Wochen ihre Speisekarte mit bierigen Spezialitäten. Zusätzlich wurde von den „KultiWirten“ gemeinsam mit der BrauUnion ein eigenes Bier eingebraut, welches ab der Auftaktveranstaltung auch ausgeschenkt wird.

Information dazu auf www.kultiwirte.at

Die Initiative „Alpine Küche“ dient dem Erhalt des kulinarischen Erbes der Alpen sowie der Entwicklung von attraktiven Erlebnissen und touristischen Angeboten in der Gastronomie im Salzburger Land. Ziel ist es, lokale und regionale (Wirtschafts-)Kreisläufe zu fördern und die „Alpine Küche“ als kulinarische Stilrichtung zu verankern und weiterzuentwickeln. Den Auftakt zur Initiative bildete die Erarbeitung eines gemeinsamen Manifests, das im intensiven Austausch mit allen Akteuren, relevanten Organisationen und Institutionen sowie den führenden Köchinnen und Köchen sowie Produzentinnen und Produzenten des Salzburger Landes entwickelt wurde: die „Quintessenz“. Diese besteht aus 10 Grundsätzen, die unter anderem den Erhalt des alpinen Lebensraums, die Nutzung heimischer Ressourcen, das Bekenntnis zu Bio, Saisonalität, Regionalität und Haltbarmachung und das Erlebbar- und Spürbarmachen der „Alpinen Küche“ für Gäste umfassen.

Weitere Informationen auf www.alpine-kueche.com

Die Initiative „Genussbotschafter*in Ötztal“ bringt seit 2019 Lehrlinge und seit 2021 auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus in enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzentinnen und Produzenten des Ötztals. In drei Ausbildungsmodulen arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Seite an Seite mit lokalen Produzentinnen und Produzenten, lernen regionale/saisonale Produkte kennen und verarbeiten diese mit Coaches der Tiroler Genussakademie zu innovativen kulinarischen Spezialitäten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbinden sich durch diese persönlichen Begegnungen mit dem Tal, seinen Ressourcen und Produkten und werden für Fragestellungen der Ökologie und Nachhaltigkeit sensibilisiert. Der intensive Austausch zwischen verschiedenen Partnern wie Ötztaler Produzentinnen und Produzenten, Gastronomie und Tourismus, Kultur- und Naturschutzorganisationen im Tal, Ausbildungsinstitutionen etc. stärkt und fördert regionale und nachhaltige Netzwerke. Nach Abschluss aller Module erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Titel „Genussbotschafter*in Ötztal“.

Näheres auf www.oetztal-genussbotschafter.at

„Into the wold“ ist eine mehrtägige Fahrradveranstaltung im Bregenzerwald (dem „wold“). Unter dem Motto „Gravel & Genuss“ geht es insbesondere um kulinarische Erlebnisse im Setting einer Sportveranstaltung. Ende Juni/Anfang Juli jeden Jahres findet das Rad-Event für vier Tage in Mellau statt. Dabei kommen rund 300 Menschen zusammen, die die Region auf ihren Gravelbikes entdecken. Im Gegensatz zu anderen Fahrradveranstaltungen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei „into the wold“ allerdings keine Sportnahrung, sondern werden mit einzigartigen kulinarischen Köstlichkeiten von heimischen Spitzenköchinnen und -köchen unter der Verwendung von lokalen und saisonalen Zutaten verpflegt. Dabei wird besonders darauf geachtet, die kooperierenden Betriebe entsprechend zu präsentieren, um einen Mehrwert abseits des Festivals zu generieren.

Informationen auf www.intothewold.at  bzw. www.buero-balanka.at

Gewinner der vergangenen Wettbewerbe

Der 1. ÖIT ging im Jahr 2012 an die ARGE Naturerlebnis Kärnten mit ihrem Projekt "Naturerlebnis Kärnten – Magische Momente" und an die Metzler Käse-Molke GmbH aus dem Bregenzerwald in Vorarlberg mit dem Projekt "Naturhautnah - Bauernhof begreifen". Im Jahr 2014 wurden der Kärntner Verein pankratiumgmünd mit seinem Projekt "das haus des staunens" sowie die Raiding Foundation aus dem Burgenland mit dem Projekt "Storchenhaus" im Rahmen des 2. ÖIT prämiert. 2016 wurde der 3. ÖIT an die Berg & Skilift Hochsöll GmbH & Co KG aus Tirol mit dem Projekt "Blaues Wunder / Hexenwasser" und dem Salzburger Verein Hohe Tauern Health mit seinem Projekt "Gesundheitsurlaub für Allergiker und Asthmatiker" verliehen. Der 4. ÖIT im Jahr 2018 ging an die iMobility GmbH aus Wien mit dem Projekt "wegfinder - die Informations- und Buchungsplattform für öffentlichen und individuellen Verkehr von Tür zu Tür" und an die Region Villach Tourismus GmbH aus Kärnten mit dem Projekt "Touristische Mobilitätszentrale Kärnten (Bahnhofsshuttle Kärnten)". Den 5. ÖIT (2020) gewannen die IPP HOTELS – Althof Consulting- und Hotelbetriebs GmbH aus Niederösterreich mit der Initiative "ICH bei IPP" sowie die Qualifizierungsagentur Oststeiermark GmbH (QUA) aus der Steiermark mit dem Projekt "Ausgezeichnete Lehrbetriebe im Tourismus (ALB)". Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der ÖIT 2022 nicht ausgeschrieben werden.

Themen

ÖIT 2012: "Innovative, buchbare Produkte/Angebote der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft"

ÖIT 2014: "Innovative, buchbare, kulturtouristischen Angebote"

ÖIT 2016: "Innovative Inszenierung der Ressource Wasser"

ÖIT 2018: "Innovative touristische Produkte und Angebotspakete, die einen nachhaltigen Mobilitätsaspekt einschließen"

ÖIT 2020: "Innovative Erfolgsbeispiele in Akquise, Entwicklung und Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter"

ÖIT 2022: wurde ausgesetzt

ÖIT 2024: "Innovative kulinarische Erlebnisse"

 

Leuchtturm im Podersdorf am Neusiedlersee
Foto: Österreich Werbung / Popp-Hackner Foto: Österreich Werbung / Popp-Hackner

Leuchtturmprojekte

Bei der Förderung innovativer Angebote ist es wesentlich, Projektinitiativen bereits in der Anfangsphase zu unterstützen. Daher fördert das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft Vorhaben, die die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung kreativer und buchungsrelevanter innovativer Angebote durch KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft (innovative Einzelprojekte) und durch überbetriebliche Kooperationen entlang der touristischen Wertschöpfungskette in einer Tourismusdestination (innovative Kooperationsprojekte) zum Inhalt haben. Genauere Informationen zu den Leuchtturmprojekten finden Sie unter Förderungen.

Weiterführende Informationen