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Nachhaltigkeit im Tourismus

Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle im Tourismus

Der bundesweit erarbeitete "Plan T - Masterplan für Tourismus" bildet die Grundlage der österreichischen Tourismuspolitik. Das Thema Nachhaltigkeit spielt beim "Plan T" eine zentrale Rolle und soll in allen drei Dimensionen – ökonomisch, ökologisch und sozial – Umsetzung finden. Ziel ist es, den Erfolg des Tourismusstandortes Österreich mit einer nachhaltigen Weiterentwicklung langfristig zu sichern. Der österreichische Tourismus bekennt sich zu den Leitgedanken, eine intakte Umwelt, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die Balance zwischen den Wünschen der Gäste und den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung zu fördern.

Aktuelle Schwerpunkte

 

Dialogreihe "Nachhaltigkeit im Tourismus"

2. Fachveranstaltung „Der neue Nachhaltigkeitsbonus in der Tourismusförderung“

Die neuen Richtlinien für die gewerbliche Tourismusförderung des Bundes legen den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Resilienz und setzen damit Impulse für eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Tourismuswirtschaft in Österreich. Für Investitionen in den Bereichen Ökologie, Mitarbeiter & Regionen sowie Wirtschaft & Digitalisierung gibt es seit April 2023 mit den neuen Richtlinien einen speziellen Zuschuss: den Nachhaltigkeitsbonus.

Unter der Moderation von Sektionschefin Mag.a Ulrike Rauch-Keschmann, Sektion Tourismus (BMAW) präsentierten und diskutierten am 25. September 2023 live aus dem Studio der Österreich Werbung:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Fragen zum Nachhaltigkeitsbonus in der Tourismusförderung aktiv im Chat einbringen.

Titelbild Fachveranstaltung

Gerne können Sie die 30-minütige Fachveranstaltung nochmals anschauen.

Die Aufzeichnung sowie die Präsentationsfolien finden Sie auf der Website des BMAW: Dialogreihe "Nachhaltigkeit im Tourismus"

1. Fachveranstaltung "Das Umweltzeichen im Tourismus – Mit Zertifizierungsprozessen zu mehr Nachhaltigkeit"

Die erste Veranstaltung der Dialogreihe widmete sich dem Thema "Das Umweltzeichen im Tourismus – Mit Zertifizierungsprozessen zu mehr Nachhaltigkeit" und fand am 28. Juni 2023 in Kufstein statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismusregionen und -betrieben tauschten sich über Chancen und Mehrwert von Zertifizierungsprozessen aus. Neben informativen Fachbeiträgen von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Forschung und Beratung, standen die Erfahrungen aus Zertifizierungsprozessen von Betrieben und von Tourismusdestinationen sowie der fachliche Austausch und das Voneinander-Lernen im Vordergrund. Daneben hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit zu einer interaktiven Virtual Reality Nachhaltigkeits-Experience – einem virtuellen Rundgang durch die einzelnen Bereiche eines Hotel- oder Gastronomiebetriebes. Dies ist ein Projekt der Fachverbände Gastronomie und Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich.

Weitere Informationen auf der Website des BMAW: Dialogreihe "Nachhaltigkeit im Tourismus"

Empfehlungen zu Nachhaltigkeitszertifizierungen  

"Zertifikate als Unterstützung bei der Weiterentwicklung eines nachhaltigen Tourismus" (PDF, 223 KB) zum Download

Das Österreichische Umweltzeichen im Tourismus

Logo Umweltzeichen Tourismus

Das Österreichische Umweltzeichen gibt es bereits seit 1990 für umweltfreundliche Produkte. Im Jahr 1996 wurde das Umweltzeichen für Tourismusbetriebe eingeführt, womit Österreich als erstes Land weltweit nationale Standards für nachhaltigen Tourismus festgelegt hat.

Mittlerweile sind weitere Umweltzeichen hinzugekommen und so werden im touristischen Umfeld neben Beherbergung und Gastronomie auch Reiseveranstalter, Caterer, Veranstaltungslocations, Gemeinschaftsverpflegung, Schutzhütten, Campingplätze, Museen, Theater, Kinos sowie Meetings und Events ausgezeichnet. Seit Jänner 2022 gibt es nun auch das Österreichisches Umweltzeichen für Tourismusdestinationen. Das Österreichische Umweltzeichen umfasst Kriterien zu allen drei Bereichen der Nachhaltigkeit – zu den ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten.

Tipp

Die regionalen Programme in den Bundesländern (außer Burgenland) fördern die Beratungen zur Erlangung des Österreichischen Umweltzeichens für Tourismus.

Zur Website "Österreichisches Umweltzeichen" im BMK

Oesterreich-Werbung_Filmspektakel-GmbH

Das Tourismusministerium hat in den vergangenen Jahren verschiedene wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Klimawandel und Tourismus ermöglicht. Seit der Etablierung des Österreichischen Klimaforschungsprogramms StartClim im Jahr 2003 konnten auf verschiedene tourismusspezifische Fragestellungen fundierte Antworten gefunden werden, z. B. zu den klimawandelbedingten Wasserschwankungen im Neusiedler See (2006), zum klimatischen Tourismuspotenzial (2006), zur Sensitivität im Sommertourismus (2006), zum alpinen Sommertourismus (2007), zu Gletscherrückgang und Permafrostveränderungen in hochalpinen Tourismusdestinationen (Beispiel Zillertaler Alpen 2008 oder Großglockner-Pasterzengebiet 2009), zu den Herausforderungen vermehrter Hitzetage im Städtetourismus (2010) oder wie Tourismusregionen hinsichtlich Umwelt, Klima und Raumnutzung besser kommunizieren und zusammenarbeiten können (2019). 

Weiterführende Informationen

2 Personen lehnen an einer Holzhütte im Schnee

Entgegen der öffentlichen Meinung wird der Energieverbrauch im Tourismus oftmals überschätzt. Die Sektoren Beherbergung, Gastronomie und Seilbahnen/Pistenpräparierung – die Kernbranchen im heimischen Tourismus – haben laut Umweltbundesamt einen Anteil von 1,6 Prozent am österreichischen Endenergieverbrauch (Ø 2017 - 2019). Unter der Annahme (Berechnung des Umweltbundesamts), dass 80 Prozent des Stromverbrauchs von Seilbahnen und Infrastruktur sowie 100 Prozent von Piste und Beschneiung sowie 50 Prozent von Beherbergung und Gastronomie im Winter anfallen, ergibt sich für den Wintertourismus ein Endenergieverbrauch von 2.817 GWh (Ø 2017 - 2019).

Trotz geringem Energieverbrauch arbeitet die Branche intensiv daran, Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen, noch energieeffizienter zu wirtschaften, noch sorgsamer mit den Ressourcen umzugehen und noch stärker in erneuerbare Energiequellen zu investieren.

Der Anteil erneuerbarer Energien in der Gastronomie und Beherbergung konnte beispielsweise im Zeitraum von 2008 bis 2019 von 36 auf 54 Prozent gesteigert werden. Diese Bereiche liegen damit deutlich über dem österreichischen Wert (2019: 34 Prozent) sowie bereits jetzt über dem Zielwert der österreichischen Bundesregierung bis 2030 50 Prozent zu erreichen.

Zum Download:

2 Radfahrer

Untrennbar mit dem Tourismus ist naturgemäß auch das Thema Mobilität verbunden. Durch technologische Entwicklungen, Veränderungen im Reiseverhalten, aber auch durch den unmittelbaren Klimaeinfluss ist es von einem großen Wandel geprägt. Um die Herausforderung dieses Wandels zu bewältigen, hin zu nachhaltigen Mobilitätslösungen, die den regionalen Lebensraum, Unternehmen, Beschäftigte und Gäste respektvoll miteinander verbinden, und dies sowohl im Hinblick auf die Erreichbarkeit der Destination als auch in Bezug auf die Mobilität vor Ort, braucht es gute zukunftsfähige Lösungen, die schon heute gefunden und umgesetzt werden müssen. Innovative Mobilitätsangebote, die sich an den Bedürfnissen der Gäste und Einheimischen orientieren, leistbar, kundenfreundlich und klimaschonend sind, werden einen wesentlichen Standort- und Wettbewerbsvorteil für eine Region darstellen.

Zur Sensibilisierung und Vernetzung der verschiedenen Akteure aus den Bereichen Tourismus, Mobilität und Klimaschutz, werden seit Jahren unterschiedliche Austauschformate und Informationsbroschüren angeboten.

Weitere Informationen auf der Website des BMAW

SDG Icons

Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele sind ein Wertekompass für unsere Zukunft. Österreich hat sich im "Plan T - Masterplan für Tourismus" klar für eine nachhaltige Gestaltung des Tourismus ausgesprochen. Mit dem Projekt "Tourismus und die SDGs" unterstützen wir diesen Prozess.

Tourismus und die SDGs – Fachinformationen, Best-Practice-Beispiele und Forschungsarbeiten aus Österreich

Auf der Webseite "Tourismus und die SDGs" finden Sie Informationen und Best-Practice-Beispiele aus dem österreichischen Tourismus zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Agenda 2030 zu heben und verstärkt soziale und ökologische Verantwortung zu übernehmen. Dazu können Studierende, Schülerinnen und Schüler, Absolventinnen und Absolventen österreichischer Tourismus-Ausbildungseinrichtungen ihre Forschungsarbeiten präsentieren und ihre Erkenntnisse zur Verfügung stellen. Die Sammlung umfasst derzeit über vierzig Forschungsarbeiten zu elf der siebzehn SDGs.

Weitere Informationen auf der Website des BMAW

Wie kann ich mich international engagieren, vernetzen und Sichtbarkeit erlangen?
Auf der Webseite des BMAW werden vier ausgewählte internationale Nachhaltigkeitsinitiativen vorgestellt, an denen sich Stakeholder aus dem Tourismus beteiligen können: der "Tourism Transition Pathway" der EU, das "International Network of Sustainable Tourism Observatories" der UNWTO, die "Global Tourism Plastics Initiative" und die "Glasgow Declaration" der UNWTO/des One Planet Networks.

Haus am See

Wie bereits in der Vergangenheit umfasst das Förderportfolio der gewerblichen Tourismusförderung weiterhin Zuschüsse, geförderte Kredite und Haftungen (wie im KMU-Förderungsgesetz vorgesehen). Die Förderschwerpunkte sind Qualitätsverbesserungen, Betriebsgrößenoptimierungen sowie Betriebsübergaben, wobei stets ein starker Fokus auf Nachhaltigkeit und Resilienz liegt.

Dieser Fokus zeigt sich insbesondere an der Weiterentwicklung des Investitionszuschusses, der künftig mit dem geförderten Kredit kombiniert und als "Nachhaltigkeitsbonus" bezeichnet wird. Fortan kann dieser Nachhaltigkeitsbonus bis zu sieben Prozent des nachhaltigkeitsrelevanten Anteils einer Investition betragen (statt bisher fünf Prozent), wobei er ausschließlich für nachhaltige Investitionen in den Bereichen Ökologie, Soziales sowie Ökonomie vergeben wird.

Weitere Informationen auf der Website des BMAW

Initiativen unserer Partner

Logo Österreich Werbung

Um die Zukunftsfähigkeit des Urlaubslandes Österreich mittel- und langfristig zu sichern, ist die Transformation notwendig, die ökologische, soziokulturelle und ökonomische Bedürfnisse gleichermaßen berücksichtigt.

Weitere Informationen auf der Website der Österreich Werbung

Logo Wirtschaftskammer Österreich

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das nicht nur viel diskutiert wird, sondern auch gesellschaftspolitisch und global nicht mehr wegzudenken ist. Auch Unternehmen sind sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wollen einen Beitrag zu den großen Herausforderungen wie Klimaschutz leisten. 

Weitere Informationen unter:

Logo Österreichische Hoteliervereinigung

In der Hotellerie machen die Energiekosten mittlerweile schon mehr als fünf Prozent des Umsatzes aus. Das muss nicht sein! Es gibt bereits viele effektive Wege, Energie – und damit Geld und Ressourcen – zu sparen. 

Die Initiative "Nachhaltigkeit in der Hotellerie – Zeichen setzen" setzt sich intensiv mit diesen Themen auseinander. Ziel ist eine nachhaltigere Unternehmensführung in der österreichischen Qualitätshotellerie. Das Tourismusministerium unterstützt diese Initiative finanziell.

Informationen zur Nachhaltigkeitsinitiative "Zeichen setzen" auf der Website der ÖHV